Temporärbranche im 2. Quartal auf Wachstumskurs - Erste Bremsspuren

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    Zürich,

    Die Schweizer Temporärbranche ist im zweiten Quartal 2022 weiter gewachsen. Das könnte allerdings bald ändern: In der Region Basel sind bereits erste Bremsspuren zu sehen.

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    Besonders bei der Jobsuche ist die Zuversicht der Schweizer gross. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gemäss dem am Donnerstag veröffentichten neuesten Swiss Staffingindex legten die Temporärarbeitsstunden im Berichtsquartal um robuste 8,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu.

    Auch der Umsatz mit Feststellenvermittlungen kletterte um 8 Prozent in die Höhe.

    Ein Blick auf die Monatszahlen des Feststellengeschäfts zeige aber eine klare Bremsspur, heisst es. Seit März nehmen demnach die Wachstumsraten ab und lagen im Juni mit einem Plus von 2,6 Prozent deutlich unter dem Quartalswachstum. Am härtesten treffe es die Wirtschaftsregion Basel, heisst es. Dort habe mit einem Minus von 3,9 Prozent sogar das Temporärgeschäft einen Rückgang verzeichnet.

    Für die weitere Zukunft gibt sich Swissstaffing relativ pessimistisch. Mit dem aktuellen Arbeitskräftemangel, der anziehenden Inflation und der sich abzeichnenden Abkühlung der Wirtschaft aufgrund der weltweiten Güterknappheit stünden die Zeichen auf Stagflation, heisst es.

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