Tankstellenverband: Spritpreissenkung nicht sofort am 1. Juni

    AFP
    AFP

    Deutschland,

    Autofahrerinnen und Autofahrer können trotz der Steuersenkung ab 1. Juni nicht überall sofort mit sinkenden Spritpreisen rechnen.

    Tankstelle
    Eine Zapfsäule an einer Tankstelle. - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Firmen können demnach teurer eingekauftes Benzin nicht billiger anbieten .

    «Das, was die Betreiber am 1. Juni noch in den Tanks haben, hat noch keine Steuersenkung, die man weitergeben könnte. Das ist noch die alte Steuer», sagte der Geschäftsführer des Zentralverbandes des Tankstellengewerbes, Jürgen Ziegner, der «Rheinischen Post» vom Montag. Die wenigsten Betreiber «werden es sich leisten können, das teurer eingekaufte Benzin und den teurer eingekauften Diesel billiger anzubieten.»

    Der Hauptgeschäftsführer des Mineralölverbands «Fuels und Energie», Christian Küchen, sagte der Zeitung: «Wir gehen davon aus, dass die Energiesteuersenkung wegen des intensiven Wettbewerbs der Tankstellen weitergegeben wird.» Allerdings gebe es für eine Steuersenkung in dieser Grössenordnung keine Erfahrungswerte. Die Energiesteuer sei auch nur eine von vielen Komponenten, die den Kraftstoffpreis bestimmen. Küchen warnte zudem vor vorübergehenden Engpässen an einzelnen Tankstellen.

    Ab Mittwoch gilt eine Senkung der Energiesteuer auf Kraftstoffe. Damit soll Benzin laut Bundesfinanzministerium um 35,2 Cent billiger werden, Diesel um 16,7 Cent. Den Tankrabatt soll es bis Ende August geben.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    Weiterlesen

    Gaza
    7 Interaktionen
    Neue Gaza-Demo
    Granit Xhaka
    465 Interaktionen
    Impf-Zoff

    MEHR IN NEWS

    UBS
    90 Prozent
    1 Interaktionen
    Ruswil LU

    MEHR AUS DEUTSCHLAND

    Die Linke
    182 Interaktionen
    Berlin
    VW
    8 Interaktionen
    Wolfsburg
    Paris Brunner DFB Klopp
    10 Interaktionen
    Nicht im Klopp-Kader
    7 Interaktionen
    Spangdahlem