Studie: Über 83'000 Jobs hängen an Westschweizer Life Sciences
Die Life-Sciences-Branche hat sich zu einem wichtigen Wachstumsmotor der Westschweizer Wirtschaft entwickelt. Insgesamt hängen mehr als 83'000 Arbeitsplätze und eine Wertschöpfung von 28,3 Milliarden Franken direkt oder indirekt von der Branche ab. Das zeigt eine Studie von BAK Economics im Auftrag des Branchenverbands GRIP.

Direkt beschäftigen Pharma-, Biotech- und Medizintechnikunternehmen sowie weitere Life-Sciences-Betriebe gut 38'000 Vollzeitkräfte. Sie erwirtschaften eine Wertschöpfung von 20,6 Milliarden Franken. Rechnet man Aufträge, Investitionen und andere Effekte bei Zulieferern und Dienstleistern hinzu, kommen knapp 45'000 weitere Arbeitsplätze und insgesamt die genannten 28,3 Milliarden Franken zusammen.
Die Branche ist dabei überdurchschnittlich produktiv: Pro Arbeitsplatz werden laut Studie 539'000 Franken Wertschöpfung erzielt. Das ist rund dreimal so viel wie im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft und mehr als etwa in der Finanz- oder IT-Branche.
Auch das Wachstum war stark. Zwischen 2015 und 2025 nahm die Beschäftigung um 55 Prozent zu, während sich die reale Wertschöpfung vervierfachte. Die Life Sciences steuerten damit 42 Prozent zum realen Wirtschaftswachstum der Region bei. In der Bevölkerung werde die Bedeutung allerdings unterschätzt: Nur 12 Prozent der Befragten zählen die Life Sciences zu den wichtigsten Branchen ihres eigenen Kantons, während es mit Blick auf die gesamte Schweizer Wirtschaft 59 Prozent sind.














