IVF Hartmann wird das Handdesinfektions-Mittel Sterillium ab nächstem Jahr auch in der Schweiz herstellen.
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Laut einem britischen Forscher birgt das Desinfektionsmittel grosse Gefahren. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Sterillium soll bald auch in der Schweiz hergestellt werden.
  • Damit soll die lokale Versorgungssicherheit gestärkt werden.

IVF Hartmann wird das Handdesinfektions-Mittel Sterillium ab nächstem Jahr auch in der Schweiz herstellen. Damit will der Schaffhauser Medizinalbedarfhersteller die lokale Versorgungssicherheit stärken sowie möglichen neuen Regeln vorgreifen.

«Waschen Sie sich die Hände regelmässig.» Zu Beginn der Pandemie des Coronavirus wurde dieser Satz Menschen auf der ganzen Welt eingetrichtert. Wer sich unterwegs die Hände nicht waschen kann, soll demnach zum Desinfektionsmittel greifen.

Das in der Schweiz seither weit verbreitete Händedesinfektionsmittel Sterillium wird ab Mitte 2022 auch in der Schweiz gefertigt, teilte IVF Hartmann am Dienstag mit. Zuerst das flüssige Sterillium, in einem zweiten Schritt dann auch das Händedesinfektions-Gel.

Mit der Produktion von Sterillium in der Schweiz könne das Unternehmen dem Wunsch nach lokaler Herstellung versorgungskritischer Produkte im Gesundheitswesen künftig noch besser nachkommen, erklärte Konzernchef Claus Martini in der Mitteilung.

Darüber hinaus wappnet sich IVF Hartmann für denkbare neue Regeln für Gesundheitsprodukte. Der neue Produktionsstandort erfülle «mögliche zukünftige gesetzliche Anforderungen hinsichtlich einer lokalen Fertigung systemrelevanter Produkte», erklärte das Unternehmen.

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