Steigende Zinsen können Schweizer Eigenheimpreise nicht stoppen

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    Stadt St. Gallen,

    In der Schweiz sind die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum auch im zweiten Quartal 2023 angestiegen. Auch der Zinsanstieg hat den Trend nicht gestoppt.

    Die höheren Zinsen haben den Preisanstieg bei Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bislang noch nicht gestoppt. Grund dafür ist das nach wie vor knappe Angebot.(Symbolbild)
    Die höheren Zinsen haben den Preisanstieg bei Einfamilienhäuser und Eigentumswohnungen bislang noch nicht gestoppt. Grund dafür ist das nach wie vor knappe Angebot.(Symbolbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Schweizer Eigenheimpreise steigen trotz höherer Zinsen weiter an.
    • Grund dafür soll vor allem das knappe Angebot sein.
    • Die Innerschweiz und Ostschweiz erleben die grössten Preisanstiege bei Immobilien.

    Die Preise für selbstgenutztes Wohneigentum sind auch im zweiten Quartal 2023 gestiegen. Die mit dem Zinsanstieg verbundenen höheren Finanzierungskosten können damit den Trend bislang nicht stoppen. Als Grund gilt weiterhin vor allem das knappe Angebot.

    Der Preisanstieg bei den Einfamilienhäusern ist im zweiten Quartal mit einem Plus von 1,3 Prozent gegenüber dem Vorquartal etwas höher als das von Stockwerkeigentum (+1,2%) gewesen. Dies zeigt der am Mittwoch veröffentlichte Transaktionspreisindex von Raiffeisen.

    Verglichen mit dem zweiten Quartal 2022 kosten Einfamilienhäuser damit heute 6,1 Prozent und Stockwerkeigentum 5,1 Prozent mehr als vor einem Jahr.

    In Innerschweiz und Ostschweiz grösste Preisanstiege

    «Im Kräftemessen zwischen dünnem Angebot und zinsbedingt höheren Finanzierungskosten behält aktuell die Angebotsknappheit weiterhin die Oberhand», wird Fredy Hasenmaile, Chefökonom von Raiffeisen Schweiz, in der Mitteilung zitiert.

    Im Vorjahresvergleich verzeichneten laut Mitteilung Einfamilienhäuser in der Innerschweiz (+18,8%) und der Ostschweiz (+9,8%) die grössten Preisanstiege. Weniger stark stiegen die Preise hingegen in Bern (+3,4%) und der Nordwestschweiz (+3,3%). Beim Stockwerkeigentum hätten die Preise in der Region Innerschweiz (+11,3%) am stärksten zugelegt. Die Region Zürich verzeichnete im Vorjahresvergleich (+1,4%) die geringsten Preisanstiege.

    Eigentumswohnung
    Neu gebaute Eigentumswohnungen in der Schweiz. (Themenbild) - keystone

    Dabei seien die die Hauspreise in den urbanen Gemeinden innerhalb eines Jahres mit 7,3 Prozent stärker als in anderen Gemeindetypen gestiegen, heisst es weiter. Im Segment der Eigentumswohnungen hätten touristische Gemeinden die stärksten Preisanstiege (+7,9%) verbucht. Dagegen legten die Preise für Stockwerkeigentum in Zentrumsgemeinden (+4,1%) am wenigsten stark zu.

    Der Raiffeisen Transaktionspreisindex wird vierteljährlich jeweils zu Beginn eines neuen Quartals veröffentlicht. Er misst, basierend auf Handänderungsdaten von Raiffeisen und des Swiss Real Estate Datapools (SRED), die Preisentwicklung von selbstgenutztem Wohneigentum in der Schweiz.

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