Stadt Bern will mit neuem Reisebuskonzept Innenstadt entlasten

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Der Gemeinderat der Stadt Bern will die Innenstadt von Reisebussen entlasten. Diese sollen künftig ausserhalb des Stadtzentrums parkieren. Am Montag hat der Gemeinderat das neue Car- und Reisebuskonzept zur Vernehmlassung aufgelegt.

Die Stadt Bern will die Innenstadt vom Reisebusverkehr entlasten. Im Neufeld plant sie ein Fern- und Reisebusterminal. (Archivbild)
Die Stadt Bern will die Innenstadt vom Reisebusverkehr entlasten. Im Neufeld plant sie ein Fern- und Reisebusterminal. (Archivbild) - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

Das Konzept sieht reservierungspflichtige Parkplätze vor. Das Angebot soll den Reisebusverkehr gezielt lenken und den Suchverkehr minimieren, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. An punktuellen Haltemöglichkeiten sollen Touristinnen und Touristen künftig in der Innenstadt ein- und aussteigen können, das Parkieren soll im Zentrum aber nicht mehr möglich sein.

Wer einen Reisebus in Bern abstellen will, soll künftig online einen Parkplatz reservieren können. Mit der Buchung gibt es auch eine Bewilligung für das Ein- und Aussteigenlassen der Gäste an einem frei wählbaren Halteplatz.

Vorgesehen ist eine Gebühr von 50 Franken. Diese sei vergleichbar mit anderen Destinationen. «Die Einführung kostendeckender Gebühren soll eine wirtschaftlich nachhaltige Nutzung der Infrastruktur gewährleisten», schreibt der Gemeinderat weiter.

Das Parkieren ohne Vorreservation soll nur noch beim Busterminal Neufeld möglich sein. Diesen Standort will die Stadt zu einem «vollwertigen Fern- und Reisebusterminal» ausbauen, wie es weiter heisst. Das Betriebs- und Finanzierungsmodell werde basierend auf den nun vorliegenden Eckwerten des Car- und Reisebuskonzepts verhandelt, ebenso werde ein Bauprojekt erarbeitet. Ein Projektierungskredit soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 beantragt werden.

Das Reisebuskonzept ist darauf ausgerichtet, den Busverkehr langfristig auf das neue Terminal zu lenken. Es bleibe jedoch flexibel für ergänzende Massnahmen, so der Gemeinderat. Die öffentliche Vernehmlassung des Konzepts dauert bis Ende April.

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