Stadler Rail

    Stadler Rail erzielt leicht höheren Gewinn

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    Weinfelden,

    Im vergangenen Jahr hat Stadler Rail den Gewinn gesteigert. Der Thurgauer Bahnbauer erzielte 128,5 Millionen Franken.

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    Gotthardzug Giruno von Stadler Rail im Zürcher Hauptbahnhof. - Keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Letztes Jahr hat Stadler Rail den Gewinn gesteigert.
    • Der Thurgauer Bahnbauer erzielte 128,5 Millionen Franken.

    Der Thurgauer Bahnbauer Stadler Rail hat im letzten Jahr den Gewinn gesteigert. Unter dem Strich steht ein Wert von 128,5 Millionen Franken und damit 8 Prozent mehr als im Vorjahr. Dies schreibt das Unternehmen in einer Mitteilung vom Donnerstag. Alle anderen Kennzahlen sind seit Ende Januar von der Grössenordnung her bekannt.

    Der Umsatz stieg – deutlich stärker als der Gewinn – um 60 Prozent auf 3,20 Milliarden Franken. Der operative Gewinn (EBIT) erhöhte sich um 28 Prozent auf 193,7 Millionen Franken.

    Die entsprechende Marge verringerte sich somit auf 6,1 von 7,5 Prozent. Die Aktionäre sollen – auch das war schon bekannt – in den Genuss einer Dividende kommen. Diese soll 1,20 Franken pro Aktie betragen.

    Stadler Rail verfehlte Ziele

    Die Vorab-Zahlenpublikation vom Januar erfolgte, weil das Unternehmen seine Ziele beim Umsatz und beim operativen Gewinn verfehlte. Der Hauptgrund dafür war die Verschiebung von Projekten, insbesondere des Projekts East Anglia in Grossbritannien. Stadler Rail liefert dem britischen Bahnunternehmen insgesamt 58 Züge des Typs «Flirt», wobei es bekanntlich zu Verzögerungen kam.

    Stadler Rail
    Ein Fabrikgebäude von Stadler Rail. (Archivbild) - SDA

    Einerseits habe das Kamerasystem eines britischen Zulieferers nicht den Erwartungen entsprochen. Andererseits sei die Infrastruktur in dieser Region in die Jahre gekommen. Dies habe bei der Inbetriebnahme zu Störungen geführt, heisst es nun dazu.

    Ausserdem hätten Investitionen in das Wachstum, höhere Verkaufsaufwände und Wechselkursveränderungen die Profitabilität belastet, schreibt Stadler Rail weiter.

    Ausbau der Kapazitäten

    Auch die Ziele für das laufende Jahr 2020 sind seit Januar mehr oder weniger bekannt. Demnach wird wiederum ein zweistelliges Umsatzwachstum angepeilt. Die Basis dafür wurde 2019 mit einem 17 Prozent höheren Auftragseingang von 5,12 Milliarden gelegt. Der Auftragsbestand per Ende Jahr betrug 15 Milliarden.

    strassenbahn stadler rail
    Eine Strassenbahn von Stadler Rail im Betrieb von Bernmobil (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/LUKAS LEHMANN

    Höhere Investitionen und Mehrkosten im Zusammenhang mit dem Ausbau der Kapazitäten würden die Marge aber auch im laufenden Jahr beeinflussen. Es sei daher mit einem «ähnlichen Ergebnis» wie 2019 zu rechnen.

    Neu gibt es zudem ein Dividendenversprechen für 2020: So sei geplant, rund 60 Prozent des Konzernergebnisses auszuschütten, so die Mitteilung weiter.

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