Stadt Zürich

SPS zieht Verfahren um Maag-Areal zurück und plant Sanierung

Keystone-SDA Regional
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Zürich,

Swiss Prime Site (SPS) rudert im Maag-Areal zurück. Das Ende September 2025 vor das Bundesgericht weitergezogene Verfahren, um die Genehmigung für den Bau eines Wohnturms zu erhalten, wird zurückgezogen. Das Projekt «Maaglive» verfolgt das Immobilienunternehmen entsprechend nicht weiter.

Die Maag-Hallen bleiben erhalten. Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site hat angekündigt, sie umfassend sanieren zu wollen. (Archivbild)
Die Maag-Hallen bleiben erhalten. Der Immobilienkonzern Swiss Prime Site hat angekündigt, sie umfassend sanieren zu wollen. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Nun sollen die Maag-Hallen umfassend saniert und erhalten werden und würden langfristig an kulturelle Institutionen vermietet, hiess es in einer Mitteilung vom Donnerstag. Die Universität Zürich habe bereits eine Absichtserklärung unterzeichnet über die Anmietung der Maag-Hallen als möglichen neuen Standort des Naturhistorischen Museums.

Ende 2027 soll ein Baugesuch eingereicht und Mitte 2029 mit den Sanierungsarbeiten begonnen werden. SPS geht derzeit von Investitionskosten von rund 60 Millionen Franken aus. Vor diesem Hintergrund wurde der bestehende Mietvertrag mit Maag Music & Arts zur Zwischennutzung letztmals bis Mai 2029 verlängert.

Kommentare

User #1858 (nicht angemeldet)

gut so, denn in zürich gibt es keine wohnungsnot, ausser für tolle, sanierte wohnungen mit seesicht für 1600 franken,

User #4301 (nicht angemeldet)

Boom, ein Gericht hat der Gier von SPS ein vorläufiges kleines Ende gesetzt. Bravo.

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