Es läuft bei den Spielwaren-Geschäften. Der Spielwaren Verband meldet höhere Umsätze für dieses Jahr. Und dies noch vor dem umsatzstarken Weihnachtsgeschäft.
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Eine Kundin bei Franz Carl Weber in Zürich (Symbolbild). - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Spielwaren Verband Schweiz rechnet mit höheren Umsätzen in diesem Jahr.
  • In den ersten drei Quartalen stieg der Umsatz um satte 18.3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Nur Puppen werden weniger verkauft.

Schon vor dem Beginn des umsatzstarken Weihnachtsgeschäftes ist klar: Spielwaren sind gefragt. Nach rekordhohen Verkäufen 2020 meldet der Spielwaren Verband Schweiz (SVS) höhere Umsätze auch für dieses Jahr. Auch Lieferengpässe dürften den Jahresabschluss dank gefüllten Lagern kaum mehr verhageln.

Besonders beliebt seien Produkte der «Technics»-Reihe von Lego. Aber auch neue Trendspielzeuge wie Fidget Plopper sowie Lizenzartikel der grossen Konzerne wie Disney. So heisst es in einer Mitteilung des SVS vom Dienstag.

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Grosse Nachfrage: Lego City, Lego Star Wars und Lego Technic sind Verkaufsschlager. (Symbolbild) - sda - KEYSTONE/ADRIEN PERRITAZ

«2021 dürfte nach dem Rekordergebnis vom letzten Jahr erneut ein sehr gutes Jahr werden für den Spielwarenmarkt Schweiz.» So schreibt der Verband. Konkret sei der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2021 um satte 18,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Immer mehr im Internet gekauft

Dabei hätten laut einer Auswertung des Marktforschers GfK unter Händlern alle Warengruppen im zweistelligen Prozentbereich zugelegt. Einzige Ausnahme sei die Kategorie Puppen, welche ein Minus von 6,6 Prozent verzeichne.

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Spielwaren sind in Weihnachtszeit sehr gefragt. - sda - KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

Wie im übrigen Handel werden auch Spielwaren immer mehr über das Internet eingekauft. Gemäss GfK liegt der Anteil an online erworbenen Waren derzeit bei 30 Prozent, Tendenz weiter steigend.

Trotz der starken Umsätze gibt sich der SVS mit Blick nach vorne vorsichtig: «Eine Prognose für das gesamte Jahr 2021 ist trotz dem Polster schwierig», heisst es dazu. Einerseits sei der Weihnachtsverkauf 2020 «ausserordentlich stark» gewesen. Andererseits stünden für das Weihnachtsgeschäft in diesem Jahr aufgrund von Produktions- und Lieferengpässen noch Fragezeichen im Raum.

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