SpaceX-Börsengang laut Insidern fast vierfach überzeichnet
Investoren rennen dem SpaceX-Börsengang die Türen ein – die Nachfrage übersteigt das angebotene Volumen um ein Vielfaches.

Das Wichtigste in Kürze
Der Börsengang von SpaceX stösst kurz vor der geplanten Erstnotiz auf enormes Interesse bei institutionellen Investoren weltweit. Die Nachfrage liegt laut Insidern bei mehr als 250 Milliarden Dollar (etwa 199,6 Milliarden Franken), wie das «Manager Magazin» berichtet.
Das angestrebte Emissionsvolumen des Raumfahrtkonzerns von Elon Musk beläuft sich auf 75 Milliarden Dollar (etwa 59,8 Milliarden Franken). Damit sei die Emission dreieinhalbmal bis viermal überzeichnet, sagten mit der Sache vertraute Personen, wie «trend.at» meldet.
Zuvor hatte das «Handelsblatt» berichtet, dass die Nachfrage bei rund 150 Milliarden Dollar (etwa 119,8 Milliarden Franken) lag. Demnach sei die Emission damals bereits zweifach überzeichnet gewesen – ein solides Signal für den grössten Börsengang der Geschichte.
Langfristige Fonds treibende Kraft hinter dem SpaceX-Börsengang
Vor allem langfristig orientierte Fonds haben laut Insidern umfangreiche Kaufaufträge für den SpaceX-Börsengang erteilt. Elon Musk soll sich dem «Manager Magazin» zufolge kurzzeitig an Online-Treffen mit potenziellen Investoren beteiligt haben.
Die Orderbücher für institutionelle Anleger schlossen die begleitenden Banken am Mittwochabend nach Börsenschluss in New York. Der Ausgabepreis soll laut «trend.at» am 11. Juni 2026 festgesetzt werden.
SpaceX plant seinen Börsengang unter dem Ticker SPCX zu einem Ausgabepreis von 135 Dollar (rund 108 Franken) je Aktie. Die angestrebte Bewertung beläuft sich auf rund 1,75 Billionen Dollar (rund 1,4 Billionen Franken), wie das «Handelsblatt» berichtet.
Starlink treibt den Börsengang von SpaceX an
Das Satelliten-Breitbandnetz Starlink gilt als das eigentliche Standbein hinter dem geplanten SpaceX-Börsengang. Im Jahr 2025 erzielte das Segment laut «Wall Street Journal» einen Umsatz von rund 11,4 Milliarden Dollar (9,1 Milliarden Franken).

SpaceX selbst schreibt auf Konzernebene noch rote Zahlen. Im ersten Quartal 2026 lag der Nettoverlust bei 4,3 Milliarden Dollar (etwa 3,4 Milliarden Franken).
Eine Stellungnahme des Unternehmens zum Stand der Zeichnungen lag zunächst nicht vor, wie das «Handelsblatt» festhält.
















