Sonova setzt nach solidem Jahr weiter auf Marktanteilsgewinne

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Zürichsee (ZH),

    Sonova hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025/26 bei Umsatz und Gewinn die eigenen Ziele erfüllt. Die Aktionärinnen und Aktionäre des Schweizer Hörgerätekonzerns sollen nun eine höhere Dividende erhalten.

    Der Hörgerätekonzern Sonova hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigenen Ziele erreicht und will  nun mit eine Rekord-Dividende ausschütten. (Archivbild)
    Der Hörgerätekonzern Sonova hat im abgelaufenen Geschäftsjahr seine eigenen Ziele erreicht und will nun mit eine Rekord-Dividende ausschütten. (Archivbild) - KEYSTONE/ENNIO LEANZA

    Wie Sonova am Montag mitteilte, kam der Umsatz des fortgeführte Geschäfts in dem Ende März abgeschlossenen Geschäftsjahr bei 3,61 Milliarden Franken zu liegen. Das war ein Minus von 0,2 Prozent. In Lokalwährungen erzielte Sonova dagegen ein Plus von 5,9 Prozent. Damit hat das Hörsystem-Unternehmen die eigene Zielvorgabe erfüllt, die ein Plus zwischen 5 und 9 Prozent in Lokalwährungen vorsah.

    Treiber war ein starkes Wachstum im kombinierten Wholesale- und Retail-Geschäft, zu dem sowohl Hörgeräte als auch das Audiological Care-Geschäft gehören, das zu nachhaltigen Marktanteilsgewinnen führte. Sonova übertraf damit das Marktwachstum nach eigenen Angaben deutlich.

    In diesen Zahlen ist das Consumer-Hearing-Geschäft nicht mehr enthalten. Sonova hatte Ende März im Rahmen einer Strategie-Überprüfung mitgeteilt, diesen Geschäftsbereich zu veräussern.

    Den normalisierten Betriebsgewinn (EBITA) steigerte das Unternehmen um 3,7 Prozent auf 811 Millionen Franken. In Lokalwährungen hätte das Plus bei 17,3 Prozent gelegen. Die entsprechende Marge betrug 22,5 Prozent, was einem Anstieg von 2,3 Prozentpunkten in Lokalwährungen und 0,8 Prozentpunkten in Schweizer Franken entspricht.

    Insgesamt spiegeln die Normalisierungen im Berichtszeitraum laut Sonova einmalige Rechtskosten, Altverpflichtungen und strategische Massnahmen sowie tiefere akquisitionsbedingte Kosten wider.

    Unter dem Strich resultierte aber ein tieferer Gewinn nach Steuern von 546 Millionen Franken (Vorjahr 565 Millionen).

    Die Erwartungen der von der Nachrichtenagentur AWP befragten Analysten hat Sonova weitestgehend erfüllt. Allerdings waren die Experten im Vorfeld wegen des Consumer-Hearing-Verkaufs uneins über die Vergleichszahlen.

    Den Aktionären stellt das Unternehmen aus Stäfa eine höhere Dividende in Höhe von 4,70 Franken in Aussicht nach 4,40 Franken im Vorjahr. Dies sei die höchste Ausschüttung in der Geschichte des Unternehmens.

    Für 2026/27 strebt Sonova nun zu konstanten Wechselkursen ein Wachstum des konsolidierten Umsatzes von 5 bis 8 Prozent an. Bei der Profitabilität richtet Sonova die eigene Zielsetzung nun am Core-Ebit aus. Dieser soll im bereits laufenden Jahr um 7 bis 10 Prozent zulegen.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #5917 (nicht angemeldet)

    Ist etwa an der Zeit, wenns wieder nach oben geht. Aktienkurs seit 1.1.2025: Fast die Hälfte verloren!!! Von 327 runter auf 179. Da muss was passieren.

    Weiterlesen

    hockey
    5 Interaktionen
    Puck, Bruch, OP
    demo
    217 Interaktionen
    In Zürich

    MEHR IN NEWS

    Bachs
    binance
    Washington/Berlin
    Raoul Peck
    Bern
    Bachs ZH
    Bachs ZH

    MEHR AUS ZüRICHSEE (ZH)

    Migros
    21 Interaktionen
    Hitzesommer-Rekord
    Hombrechtikon ZH
    5 Interaktionen
    Stäfa