SNB bekräftigt: Betreiben keine Währungsmanipulation

Keystone-SDA
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Zürich,

Das US-Finanzministerium hat in ihrem jüngsten Bericht die Schweiz als möglichen Währungsmanipulator auf der sogenannten Beobachtungsliste belassen. Die Schweizerische Nationalbank (SNB) nimmt diese Einschätzung zur Kenntnis.

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Die SNB (Archivbild) - Keystone

«Die SNB betreibt keine Manipulation des Schweizer Frankens», erklärte die SNB am Freitag in einem Statement an die Nachrichtenagentur AWP. Sie versuche weder Anpassungen in der Zahlungsbilanz zu verhindern, noch ungerechtfertigte Wettbewerbsvorteile für die Schweizer Wirtschaft zu erlangen.

Die Notenbank stehe zudem zusammen mit den Schweizer Behörden weiterhin im Kontakt mit den US-Behörden, um die wirtschaftliche Lage und die Geldpolitik der Schweiz zu erläutern. Man begrüsse die fortlaufenden Diskussionen im Rahmen des «makroökonomischen Dialogs».

Gleichzeitig verwies die Notenbank auf das gemeinsame Statement von SNB, Eidgenössischem Finanzdepartement und dem US-Finanzministerium vom vergangenen Herbst. In diesem hatten die drei betont, dass die Schweiz ihre Währungspolitik nicht zu Wettbewerbszwecken einsetze. Deviseninterventionen dienten allein der Preisstabilität.

Kommentare

edelweisz

Die Landesregierung sollte sich darauf einstellen, dass Trump uns «Währungsmanipulation» vorwirft und heldenhaft Gegenmassnahmen einleiten wird. Das werden Strafzölle auf Exportgüter in für viele CH-Branchen so wichtigen US-Absatzmarkt sein, wie Pharmazeutika, Uhren, Maschinen, Präzisionsinstrumente, Käse, Schoki, etc. Einschränkung oder gar Ausschluss des US-Marktzugangs insbesondere Technologie- und Rüstungsfirmen. Eingeschränkter Zugang oder Ausschluss vom kompletten US-Finanzsystem, was den CH-Finanzplatz international schadet. Und: Eine offizielle US-Einstufung wird die CH international ‘brandmarken’, was dazu führt, dass auch andere Handelspartner ihre CH-Beziehungen überprüfen.

User #3995 (nicht angemeldet)

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