In diesem Jahr lieferte Russland 57 Prozent mehr Erdgas nach Serbien als 2020. Auch im nächsten Jahr soll die energiepolitische Zusammenarbeit verstärkt werden.
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Vladimir Putin (rrechts) mit Aleksandar Vučić beim Treffen in Sotschi. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Serbien und Russland wollen die energiepolitische Zusammenarbeit verstärken.
  • Bereits 2021 bezog Serbien 57 Prozent mehr Gas aus Russland als 2020.

Einigkeit zwischen Russland und Serbien: Letzten Samstag telefonierten Russlands Präsident Vladimir Putin und Serbiens Präsident Aleksandar Vučić. Dabei führten sie die Gespräche vom 25. November in Sotschi fort.

Ein Schwerpunkt bildetet die energiepolitische Zusammenarbeit der beiden Länder und die Versorgung Serbiens mit Erdgas und Strom, wie «RT» berichtet.

Auch Ungarn dank Netz aus Serbien beliefert

Zurzeit bezieht das Balkanland russisches Erdgas vor allem über die Schwarzmeer-Gasleitung Turkish Stream. In diesem Jahr bezog der Staat gegenüber 2020 rund 57 Prozent mehr Gas aus Russland. Und die Menge soll weiter gesteigert werden. Über die Pipeline wird auch Ungarn mit russischem Erdgas beliefert.

Sobald die neue Pipeline Nord Stream 2 ans Netz geht, existiert ein alternativer Lieferweg von Russland auf den Balkan.

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