Schweizer Start-Up-Unternehmen konnten im ersten Halbjahr 2021 mehr Geld aufnehmen als je zuvor. Insgesamt 1,76 Milliarden Franken wurden eingenommen.
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Schweizer Start-Up-Unternehmen konnten mehr Geld aufnehmen als je zuvor. (Symbolbild) - Pixabay

Das Wichtigste in Kürze

  • Schweizer Startups haben im ersten Halbjahr 2021 1,76 Milliarden Franken aufgenommen.
  • Das ist doppelt so viel wie im Vorjahreshalbjahr.

Die wirtschaftliche Erholung und die steigenden Börsen sind auch an der Gründerszene in der Schweiz nicht spurlos vorübergegangen. Schweizer Start-Up-Unternehmen konnten mehr Geld aufnehmen als je zuvor. Ein Grund für den Boom sind lukrative Ausstiegsmöglichkeiten für Investoren durch das weit geöffnete Börsenfenster.

Mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr

Konkret schlossen die Jungunternehmen im ersten Halbjahr 2021 124 Finanzierungsrunden mit einer Gesamtsumme von 1,76 Milliarden Franken ab. Dies ist mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahreshalbjahr mit 763 Millionen Franken und 105 Runden.

2017 wurden erst 275 Millionen Franken generiert und die Zahl der Finanzierungsrunden belief sich auf 64. Zudem hätten sechs Startups den Gang an die Börse gewagt. Allein fünf Biotechunternehmen liessen sich an der US-Technologiebörse Nasdaq listen.

Zu den Treibern des Wachstums gehörten Fintech-Unternehmen. Die grösste Runde über knapp 600 Millionen Franken schloss denn auch mit «Wefox» ein digitales Versicherungsunternehmen ab. Die Zahl der Finanzierungsrunden stieg in diesem Sektor auf 26 von 11.

Start-Up-Unternehmen legen viel Wert auf strategische Ziele

Junge Biotech-Unternehmen hätten beim investierten Kapital ebenfalls deutlich zulegen können. Das investierte Kapital nahm laut den Angaben auf über 414 von knapp 230 Millionen Franken zu.

Trotz des jungen Alters verfolgten sie einen professionellen Ansatz. 70 Prozent verfügten über ein dediziertes Team oder hätten erfahrene Berater hinzugezogen. Bei der Auswahl der Startups seien strategische Ziele, wichtiger als rein finanzielle Gewinnaussichten.

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