Schweizer Onlinehändler Farmy ist pleite

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Der schon lange in der Krise steckende Schweizer Lebensmittel-Onlinehändler Farmy ist am Ende. Die Firma hat die Bilanz deponiert. «Wir haben unseren Betrieb eingestellt», teilte Farmy auf seiner Homepage mit.

Farmy
Das Logo von Farmy. - farmy.ch

Zuerst hatte das Portal «Inside Paradeplatz» am Samstag über den Konkurs berichtet. Die Restrukturierungsmassnahmen hätten nicht zur gewünschten nachhaltigen Sanierung von Farmy geführt.

Im Januar 2025 hatte sich Farmy in die Arme der Pico Lebensmittel retten wollen. Die Fusion sollte Synergien in der Logistik und bei den Verwaltungskosten schaffen. Jetzt hiess es, die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen hätten sich so verändert, so dass man den bisherigen Weg nicht mehr weitergehen könne.

Farmy war 2014 gegründet worden, um seinen Kunden «frische und authentische Lebensmittel mit Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität» anzubieten. Laut eigenen Angaben stammten einst rund 60 Prozent des Umsatzes von 1200 Bauern und Produzenten aus der Schweiz.

Kommentare

User #6415 (nicht angemeldet)

Wie lieferte Farmy in Zürich, mit dem Cargo Bike. Oder wie.

User #4891 (nicht angemeldet)

Wo bleiben all die Grünen und Linken, welche uns das nachhaltige Leben lehren wollen? Warum kaufen die nicht alles bei Farmy und lassen liefern. D a s wäre echt nachhaltig. Nachhaltiger, als Klimaabgaben und Klimademos etc.

Weiterlesen

Arda Saatçi
600km-Lauf
Verena E. Brunschweiger
3 Interaktionen
Brunschweiger

MEHR AUS STADT ZüRICH

6 Interaktionen
Zürich
10 Interaktionen
Zürich
Globus
72 Interaktionen
Kostete zehn Franken
a
107 Interaktionen
Wirbel nach Derby