Der Markt für digitale Anlagen steht laut einer Studie vor einem massiven Wachstumsschub. Gegenwärtig belaufe sich das Volumen an Kryptowährungen und sogenannten Wertpapier-Token in der Schweiz auf rund 7 Milliarden Franken.
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Symbolbild für die Kryptowährung Bitcoin. - sda - KEYSTONE/DPA/INA FASSBENDER

Das Wichtigste in Kürze

  • Dies geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der Managementberater von zeb hervor.

Dieses Volumen dürfte sich bis 2024 auf 53 Milliarden Franken mehr als versiebenfachen, schätzt zeb. Dies würde rund fünf Prozent der in der Schweiz gegenwärtig verwalteten Vermögen von lokalen Privatpersonen entsprechen. Für ganz Europa veranschlagte zeb gar ein Wachstum auf rund 1,6 Billionen Franken.

Die tatsächliche Marktentwicklung hänge vom Zufluss von Investorengeldern, vom regulatorischen Rahmen und der technologischen Entwicklung ab. Sowohl Kryptowährungen wie etwa Bitcoin als auch Security Token, also handelbare digitale Versionen von Anteilsrechten an Aktien, Anleihen oder Immobilien, basieren auf der Blockchain-Technologie.

Viele Institute in der Schweiz warteten in Bezug auf digitale Assets ab. Dazu gehörten Kantonal-, Regional- und auch grössere Banken. «Traditionelle Schweizer Finanzinstitute laufen bei fortwährender Passivität im Bereich Digital Assets Gefahr, den Anschluss an die hiesigen Start-ups und die internationale Konkurrenz zu verlieren», erklärte zeb-Experte Cédric Lüscher.

Auch wenn jedes Institut eine auf die eigenen Kunden abgestimmte Digital-Asset-Strategie entwickeln müsse, sei eine abwartende Haltung mittel- bis langfristig keine Option. Einige Institute wie Julius Bär oder Swissquote seien bereits weiter und hätten Krypto-Basisangebote aufgebaut.

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