Schweizer Hotellerie auch im Januar mit mehr Übernachtungen

Keystone-SDA
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Neuchâtel,

Die Schweizer Hotellerie ist nach dem erneuten Logiernächterekord 2025 auch gut ins neue Jahr gestartet. Im Januar 2026 verzeichneten die hiesigen Hotels sowohl bei den inländischen als auch bei den ausländischen Gästen mehr Übernachtungen als im Jahr zuvor.

Die Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz ist im Januar weiter gestiegen. (Archivbild)
Die Zahl der Hotelübernachtungen in der Schweiz ist im Januar weiter gestiegen. (Archivbild) - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

Die Zahl der Logiernächte stieg im ersten Monat des Jahres um 2,1 Prozent, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) anhand einer ersten Schätzung am Donnerstag mitteilte. Bei den ausländischen Touristen waren es 2,7 Prozent mehr, bei den Schweizern 1,5 Prozent mehr.

Beim wichtigsten europäischen Herkunftsmarkt Deutschland legten die Übernachtungen im Januar um 1,4 Prozent zu. Auch bei den Gästen aus dem Vereinigten Königreich (+0,9 Prozent) stieg die Zahl der Logiernächte, bei Frankreich (-0,8 Prozent) waren es derweil etwas weniger. Europa insgesamt verzeichnete einen Zuwachs von 3,5 Prozent.

Auch die zuletzt immer wichtiger gewordenen US-Touristen legten weiter deutlich zu, trotz Dollar-Schwäche. Hier stieg die Zahl der Übernachtungen um 7,1 Prozent. Für Amerika insgesamt resultierte ein Plus von 7,2 Prozent.

Einen Rückschlag gab es bei den Gästen aus Asien. Da sank die Zahl der Logiernächte im Januar um 9,5 Prozent. Dies lag vor allem am massiven Rückgang aus China von 32 Prozent. Indien (+69 Prozent) und die Golfstaaten (+14 Prozent) legten dagegen zu.

Die Hotelbranche befindet sich damit weiterhin im Hoch. Im vergangenen Jahr hatte die Branche mit 43,7 Millionen Übernachtungen den Spitzenwert aus dem Jahr zuvor nochmals um 2,6 Prozent übertroffen.

Die definitiven absoluten Zahlen zu den Übernachtungen im Januar publiziert das BFS am 9. März.

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Kommentare

User #3262 (nicht angemeldet)

Wenn ich solche Nachrichten lese: "Mehr Übernachtungen" oder "mehr Gewinn", weiss ich echt nicht, für wen diese Nachricht ist. Das wird wohl nur der Tourismus Branche interessieren, nicht?

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