SBB

    SBB installiert Entgleisungsdetektoren vor dem Gotthard-Basistunnel

    Keystone-SDA
    Keystone-SDA

    Bern,

    Die SBB haben vor dem Gotthard-Basistunnel Entgleisungsdetektoren installiert. Sie sollen im Ereignisfall die Kollision von Zügen verhindern und die Sicherheit im Güterverkehr erhöhen, teilten die SBB am Dienstag mit.

    Der Gotthard Basistunnel verbindet das Nordportal in Erstfeld UR mit dem Südportal in Bodio TI.
    Der Gotthard Basistunnel verbindet das Nordportal in Erstfeld UR mit dem Südportal in Bodio TI. - Keystone/GAETAN BALLY

    Nach der Entgleisung eines Güterzugs im August 2023 setzen die SBB zusätzliche Sicherheitsmassnahmen um, wie sie in der Mitteilung schrieben. In der Nacht vom Sonntag auf Montag wurden an rund zehn Stellen vor dem Gotthard-Basistunnel Entgleisungsdetektoren in Betrieb genommen.

    Die Geräte erkennen im Fall einer Entgleisung kritische Situationen und können so Kollisionen verhindern. Eingebaut wurden sie an einem besonders «sensiblen Abschnitt» mit hohen Geschwindigkeiten, auf denen sowohl Personen- als auch Güterverkehrszüge verkehren, wie es weiter hiess. Gleichzeitig sind dort Spurwechsel über sogenannte Schnellfahrweichen möglich.

    Die SBB betonten in der Mitteilung, dass technische Systeme allein nicht ausreichen würden. Entscheidend sei eine bessere Instandhaltung von Güterwagen sowie eine Anpassung des Haftungsrechts im Schienengüterverkehr. Heute haftet das transportierende Eisenbahnverkehrsunternehmen und nicht der Wagenhalter.

    Als Ursache der Entgleisung im Jahr 2023 hatte die Schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle (SUST) einen Radbruch eines Güterwagens festgestellt. Die SBB unterstützen die entsprechenden Schlussfolgerungen des Abschlussberichts und die vom Bund erlassenen Vorgaben, wie es weiter hiess.

    Mit der Installation von Entgleisungsdetektoren entfällt zudem eine seit 2024 geltende temporäre Geschwindigkeitsreduktion von 160 km/h vor dem Tunnel.

    Mehr zum Thema:

    Kommentare

    User #6429 (nicht angemeldet)

    Das muss doch gleich sein wie bei Auto und Lastwagen, dort ist auch der Eigner verantwortlich für die Sicherheit. Eigentlich discusionslos.

    User #2349 (nicht angemeldet)

    Kurzversion: Die EU wehrt sich ja dagegen, dass die Räder besser geprüft werden und stellt sich hinter die Wagon-Halter. //////////////////////////////////////////// Ausführliche Version: Wes Geistes Kind die Wagon Halter sind, zeigt der Vergleich mit den USA. Dort sind schon seit Jahrzehnten automatische Kupplungen an Güterwagen in Betrieb. Der Rangier-Arbeiter muss nur noch die Luftschläuche verbinden. Dazu braucht er nur mit einem Bein in den Gefahren-Bereich zu gehen und kann bei Gefahr schnell flüchten. Bei den Europäischen Schraub-Kupplungen muss er mit beiden Beinen zwischen die zu kuppelnden Wagen stehen. Wenn etwas schief geht ist er praktisch gefangen. Saugefährlich.

    Weiterlesen

    Verlust
    67 Interaktionen
    Hoher Wert
    Velo
    385 Interaktionen
    «Zmizt ad Frässä»

    MEHR SBB

    4 Interaktionen
    Bassersdorf ZH
    9 Interaktionen
    Bern
    Kanton Basel-Landschaft
    2 Interaktionen
    Kanton Basel-Landschaft
    2 Interaktionen
    Für 340 Millionen

    MEHR AUS STADT BERN

    Rapperswil-Jona Lakers SC Bern
    Biel schlägt HCD
    YB Frauen FC Luzern
    1 Interaktionen
    In Unterzahl!
    Dr. Sarah Schläppi
    9 Interaktionen
    «Sarah hat Recht»