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    Roche streicht Hunderte Stellen in der Medikamentenentwicklung

    Lisa Seyde
    Lisa Seyde

    Basel,

    Der Pharmakonzern Roche will Arbeitsplätze in der klinischen Entwicklung von Medikamenten einsparen. Betroffen vom Stellenabbau wären demnach 345 Personen.

    roche stellen
    Der milliardenschwere Markt für die sogenannten GLP-1-Medikamente wird zunehmend hart umkämpft. (Symbolbild) - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Pharmakonzern Roche plant einen Stellenabbau in der Medikamentenentwicklung.
    • 345 Arbeitsplätze sollen gestrichen werden.
    • Begründet wird der Stellenabbau mit der kontinuierlichen Verbesserung der Arbeitsbereiche.

    Pharmakonzern Roche will in der klinischen Entwicklung von Medikamenten Arbeitsplätze abbauen. Wie ein Unternehmenssprecher am Freitag erklärte, werden 345 Personen von den Stellenstreichungen betroffen sein. Das wären weniger als sechs Prozent des Bereichs Pharma Product Development. Derzeit könnten weder konkrete Zahlen noch Fristen genannt werden, da Gespräche mit den Arbeitnehmervertretungen noch ausständen.

    Ein Teil der Arbeitsplätze werde möglicherweise an günstigere Standorten verschoben. Das berichtet das Portal «Muula», das sich auf Aussagen bei einer Informationsveranstaltung für Mitarbeitende beruft.

    Der Abbau wird mit der kontinuierlichen Optimierung der Ressourcenverteilung begründet. «Wir evaluieren fortlaufend alle Unternehmensbereiche, um uns und unser Portfolio an neuen Medikamenten kontinuierlich zu verbessern», so ein Roche-Sprecher. Damit liessen sich «auch die zukünftigen Bedürfnisse von Patienten stets erfüllen».

    Im Bereich Product Development bei Roche arbeiten derzeit 5800 Menschen weltweit. 1800 Arbeitsplätze davon befinden sich in der Schweiz, wo vermutlich 100 Stellen dem Abbau zum Opfer fallen.

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