Roche jubelt mit neuen Daten zu Augenmittel
Neue Studiendaten zeigen: Vamikibart verbessert die Sehkraft und senkt die Schwellung der Netzhautmitte.

Roche hat neue Daten zu seinem Wirkstoff Vamikibart vorgelegt, der gegen eine entzündungsbedingte Schwellung der Netzhautmitte (uveitis-bedingte Makulaödem) eingesetzt wird. Die Resultate sorgen für Aufmerksamkeit. Im Zentrum stehen die Sehkraft und die Netzhautschwellung.
Die Daten zeigen, dass Vamikibart über 52 Wochen zu anhaltenden Verbesserungen der Sehkraft und einer Reduktion der Netzhautschwellung führt. Damit verweist Roche auf langfristige Effekte. Die Behandlung richtet sich gegen ein entzündliches Augenleiden.
Die Ergebnisse wurden am Samstag am Jahreskongress der «American Academy of Ophthalmology» in New Orleans präsentiert, wie der Pharmakonzern am Samstagabend mitteilte. Der Kongress gilt als wichtiger Treffpunkt der Augenmedizin. Roche legte dort die neuen Erkenntnisse vor.
Die Daten stammen aus den zwei identischen Phase-III-Studien Meerkat und Sandcat. Darin wurden Erwachsene mit uveitis-bedingtem Makulaödem über 52 Wochen mit Vamikibart oder einer Scheininjektion behandelt. In beiden Studien erreichte ein höherer Anteil der mit Vamikibart behandelten Patienten eine Verbesserung der Sehkraft gegenüber der Vergleichsgruppe.
Rund zwei Drittel der Patienten benötigten nach der ersten Behandlungsphase keine weitere Injektion. Vamikibart ist ein Antikörper, der gezielt in den Entzündungsprozess eingreift, der dem Makulaödem zugrunde liegt. Das Mittel ist bisher nicht zugelassen. Zulassungsentscheid erst 2027
Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Zulassungsantrag von Roche angenommen und will bis Juli 2027 über eine Zulassung entscheiden. Zulassungsanträge wurden auch in der Europäischen Union, China und Japan eingereicht. Damit läuft das Zulassungsverfahren in mehreren wichtigen Märkten.










