Der Vermittler von Reinigungsdienstleistungen Batmaid will seine Präsenz in der Schweiz ausweiten. Auch die Partnerschaft mit Martina Hingis wird verlängert.
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Die Coronakrise hat beim Putzpersonal zu massiven Problemen geführt: Viele konnten keine Kurzarbeitsentschädigung geltend machen. (Symbolbild) - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Reinigungsdienstleister Badmaid will weiter expandieren.
  • Die Firma eröffnet ein Büro in Chur.

Der Vermittler für Reinigungskräfte Batmaid will seine Präsenz schweizweit verstärken. Demnächst eröffnet das Unternehmen ein Büro in Chur und will sein Angebot auch auf ländliche Regionen und Berggebiete ausweiten.

Zudem hat Batmaid die Werbepartnerschaft mit der Tennisspielerin Martina Hingis laut einer Mitteilung vom Donnerstag um drei Jahre verlängert. Sie ist seit 2019 als Botschafterin bei Batmaid engagiert.

Batmaid kündigte bereits vor etwas mehr als einem Monat an, ins Ausland expandieren zu wollen. Geplant ist, die Geschäftstätigkeit auf 21 Städte in 15 Ländern auszuweiten. «Während Batmaid neue Märkte im Ausland erschliesst, vernachlässigt das Unternehmen die Weiterentwicklung in der Schweiz natürlich nicht», heisst es in der Mitteilung. Langfristig sei deshalb auch geplant, den Service von Batmaid in den Bündner Berggebieten und der Bodenseeregion anzubieten.

Start mit Uber-Modell

Batmaid ist eine Online-Plattform zur Vermittlung von Reinigungskräften. Anfangs setzte das Unternehmen auf das Uber-Modell, bei dem selbständige Reinigungskräfte ihre Dienste über die Plattform anbieten konnten.

Im Zuge der Coronakrise entschied das Unternehmen, auch Reinigungskräfte fest anzustellen, weil die Kurzarbeitsanträge von den Plattformnutzern abgelehnt worden waren. Aktuell sind 2000 Arbeitnehmende bei Batmaid fest angestellt. Sie arbeiten für über 55'000 Kunden.

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