Oerlikon schüttet Sonderdividende aus
Oerlikon hat 2025 im konjunkturellen Gegenwind gestanden und weniger Umsatz erzielt. Dank dem Verkauf von Barmag resultiert allerdings ein hoher Buchgewinn, der für eine Sonderdividende genutzt wird.

Der Umsatz, der sich nach dem Verkauf der Tochter Barmag noch aus den Bereichen Surface Solutions und HRSflow zusammensetzt, sank um 4,3 Prozent auf 1,57 Milliarden Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Grund dafür ist die Franken-Stärke: Währungsbereinigt wäre der Umsatz lediglich minim um 0,3 Prozent gesunken.
Die gut gelaufenen Bereiche Luftfahrt und Energiewirtschaft haben dabei die Schwäche in den Bereichen Automobilbau, Werkzeugindustrie, allgemeine Industrie und Luxusgüter praktisch ausglichen.
Der Auftragseingang der fortgeführten Geschäfte wuchs derweil um 2,0 Prozent auf 1,66 Milliarden Franken. Zu konstanten Wechselkursen wäre der Bestellungseingang gar um 6,5 Prozent geklettert.
Der operative Betriebsgewinn (EBITDA) nahm um knapp 11 Prozent auf 271 Millionen Franken ab und die entsprechende Marge um 1,2 Prozentpunkte auf 17,3 Prozent. Zu Buche geschlagen haben Kosten für Restrukturierungen und Wertminderungen in Automotive (Verbrennungsmotoren) und Luxusgüter.
Unter dem Strich stand ein Verlust von 14 Millionen Franken, aus den fortgeführten Geschäften waren es gar 51 Millionen.
Aus dem Verkauf von Barmag entstand allerdings ein Buchgewinn von 287 Millionen Franken, der in 2026 verbucht wird. Dadurch wird die Zahlung einer ausserordentlichen Sonderdividende in Höhe von 0,65 Franken möglich.
Zusammen mit der ordentlichen von 0,20 Franken erhalten die Aktionäre damit eine Ausschüttung von insgesamt 0,85 Franken je Aktie.
Für 2026 rechnet Oerlikon mit einem organischen Umsatzwachstum im niedrigen einstelligen Prozentbereich sowie mit einer operativen EBITDA-Marge im Bereich von rund 17,5 Prozent.






