Oensingen ist wirtschaftlich attraktivster Ort im Kanton Solothurn

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Thal-Gäu,

Oensingen ist die wirtschaftlich attraktivste Gemeinde im Kanton Solothurn. Zu diesem Schluss ist die Solothurner Handelskammer gekommen. Sie hat erstmals einen Gemeinde-Standortindikator ausgewertet.

Oensingen ist laut der Handelskammer die wirtschaftlich attraktivste Gemeinde im Kanton Solothurn. Im Bild ist der Bau des neuen Parkhauses des Fleischverarbeiters Bell in Oensingen auf...
Oensingen ist laut der Handelskammer die wirtschaftlich attraktivste Gemeinde im Kanton Solothurn. Im Bild ist der Bau des neuen Parkhauses des Fleischverarbeiters Bell in Oensingen auf... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Oensingen überzeugt durch eine sehr ausgewogene Leistung über sämtliche Themenfelder hinweg, wie die Solothurner Handelskammer am Montag in einer Medienmitteilung schrieb. «Besonders stark positioniert sich die Gemeinde bei der Verkehrsanbindung, der Verfügbarkeit von Arbeits- und Entwicklungsflächen sowie bei den wirtschaftsnahen Rahmenbedingungen.»

Auf den Plätzen zwei und drei folgen Olten und Däniken. Während Olten als regionales Zentrum profitiere, hebe sich Däniken insbesondere durch den sehr attraktiven Steuerfuss ab.

Grundsätzlich bestünden zwischen den Gemeinden deutliche Unterschiede. Neben tiefen Steuersätzen seien auch die Verkehrsanbindung oder die Verfügbarkeit von Flächen zentrale Faktoren.

Der Gemeinde-Standortindikator zeige erstmals eine «umfassende, vergleichbare Bewertung der wirtschaftlichen Standortqualität im Kanton Solothurn». Der Indikator biete den Gemeinden eine Grundlage zur Weiterentwicklung der Standortattraktivität, hiess es in der Medienmitteilung weiter.

Die Bewertung basiere auf fünf Themenfeldern: Steuern und Gebühren, Verkehrsanbindung, Bauen, Reglemente und Flächen, Umgebung und Lebensqualität sowie weitere Standortfaktoren.

Für diesen Standortindikator hat die Handelskammer Gemeinden mit mehr als 2000 Einwohnenden und respektive oder mehr als 1000 Beschäftigten im zweiten und dritten Sektor untersucht. Damit wurden laut Medienmitteilung rund 74 Prozent der Bevölkerung sowie rund 85 Prozent der Arbeitsplätze im Kanton Solothurn abgedeckt. Die Analyse werde alle vier Jahre aktualisiert.

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