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    Novartis löst US-Kartellverfahren mit Millionen-Zahlung

    Keystone-SDA
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    Zürich,

    Um die Beilegung eines US-Kartellverfahrens zu lösen, zahlt Novartis 245 Millionen Dollar.

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    Der Basler Pharmakonzern Novartis könnte von den von Trump angekündigten US-Zöllen auf Arzneimittel besonders betroffen sein. (Symbolbild) - sda

    Das Wichtigste in Kürze

    • Novartis bezahlt in den USA 245 Millionen Dollar, um ein Kartellverfahren beizulegen.
    • Damit könne der Pharmakonzern alle ausstehenden Klagen in dieser Angelegenheit abhaken.
    • Er soll die Einführung von Konkurrenzprodukten zum Exforge-Medikament verzögert haben.

    Der Arzneimittelhersteller Novartis muss sich verteidigen. Ihm wird vorgeworfen, die Einführung von Nachahmerprodukten seines Bluthochdruck-Medikaments Exforge in den USA zu verzögern.

    Um alle ausstehenden Klagen in dieser Angelegenheit abhaken zu können, hat die Pharmafirma nun eine Vereinbarung mit Apothekenbetreibern getroffen. Diese muss von einem Bundesrichter in New York abgesegnet werden. So berichtet Reuters in der Nacht auf Donnerstag unter Berufung auf eine Mitteilung des Pharmariesen berichtete.

    Novartis soll Konkurrenz behindert haben

    Zu den Klägern in dem seit 2018 laufenden Zivilverfahren gehörten unter anderem CVS Health Corp. Auch Rite Aid Corp und Walgreens Boots Alliance klagen. Die Sammelklage geht auf eine Lizenzvereinbarung zwischen der Basler Firma und der Endo-Tochter Par Pharmaceutical des Jahres 2011 zurück.

    Novartis und Par wurde vorgeworfen, eine illegale Vereinbarung getroffen zu haben, um die Einführung kostengünstigerer Generika-Versionen von Exforge zu verzögern. Den Klägern zufolge habe Par zugesichert, zwei Jahre nach Ablauf eines der Patente von Novartis kein Exforge-Generikum herauszugeben. Das Schweizer Unternehmen habe dafür versprochen, während einer 180-tägigen Frist nach dem Markteintritt von Par kein eigenes Exforge-Generikum zu lancieren.

    Exforge wird eingesetzt, um den Blutdruck zu senken und das Schlaganfallrisiko zu verringern. Den Gerichtsunterlagen zufolge betrug der Jahresumsatz der Pharmafirma in den USA mit dem Präparat mehr als 400 Millionen Dollar. Das war, bevor Nachahmerprodukte auf den Markt kamen.

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