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    Nike ächzt weiter unter hohen Lagerbeständen

    Keystone-SDA
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    USA,

    Zu hohe Bestände belasten Nike: Der Gewinn im vierten Quartal fällt hinter den Erwartungen zurück. Rabatte sollen nun zurückgefahren werden.

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    Das Nike-Symbol. - GETTY/AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • Nike kämpft mit hohen Lagerbeständen und verbuchte einen geringeren Gewinn als erwartet.
    • Der Sportartikelhersteller plant, Rabatte zu reduzieren.
    • Auch Adidas und Puma leiden unter zu hohen Beständen und niedrigeren Preisen.

    Der Sportartikelhersteller Nike kämpft weiter mit hohen Lagerbeständen. Da der Konzern die überschüssige Ware nur mit hohen Rabatten losschlagen konnte, sank der Gewinn im vierten Geschäftsquartal (per Ende Mai) nach Angaben vom Donnerstagabend und fiel etwas schlechter aus als von Analysten erwartet. Dabei belasteten zusätzlich gestiegene Kosten für Rohstoffe und Fracht.

    Im neuen Geschäftsjahr will Nike die Rabatte zurückfahren, beim Abbau der Bestände ist der Konzern eigenen Angaben zufolge gut vorangekommen. Das Wachstum dürfte sich dabei abschwächen.

    Gewinn fiel um 28 Prozent

    Die Erlöse von Nike stiegen im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal um fünf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 12,8 Milliarden US-Dollar, wie das Unternehmen nach US-Börsenschluss in Beaverton mitteilte. Unter dem Strich fiel der Gewinn um 28 Prozent auf eine Milliarde Dollar.

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    Die SBB wird die Fläche ihres eigenen Reisezentrums bei den Gleisen am Zürcher HB abgeben - ab 2025 wird dort der US-Sportartikelhersteller Nike seine Kleider und Schuhe verkaufen. - sda - KEYSTONE/FR170480 AP/BOB LEVERONE

    Wie schon im Vorquartal half der weltgrösste Sportartikelhersteller beim Absatz seiner Produkte mit Rabatten nach, was auf die Bruttomarge drückte. Trotz der Preissenkungen legten die Lagerbestände leicht auf 8,5 Milliarden Dollar zu. Für das neue Geschäftsjahr zeigte sich Nike-Finanzchef Matthew Friend zuversichtlich mit Blick auf die Verbrauchernachfrage, eine robuste Produkt-Pipeline und sich normalisierende Lieferketten.

    Auch Adidas und Puma haben volle Lager

    Nike ist mit seinen vollen Lagern nicht alleine. Derzeit ächzen viele Händler unter zu viel Ware. Auch die anderen Branchengrössen wie Adidas oder Puma haben im vergangenen Jahr angesichts der Lieferkettenprobleme und steigender Rohstoff- und Materialkosten hohe Bestände angehäuft, die sie nun mit niedrigeren Preisen loszuwerden versuchen. Dies erhöht den Wettbewerbsdruck in der Branche.

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    Nike ist mit seinen vollen Lagern nicht alleine. Derzeit ächzen viele Händler unter zu viel Ware. - Jeff Chiu/AP/dpa

    Puma etwa hat nach einem Gewinnrückgang zum Jahresauftakt ein schwächeres zweites Quartal in Aussicht gestellt. Auch Adidas klagt über zu hohe Bestände und geht davon aus, diese erst im vierten Quartal unter Kontrolle zu haben. Die Entwicklung bei Nike schlug am Freitag auch auf die Aktien der Konkurrenz durch.

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