Mobilezone hält Übernahmen bereits 2026 für möglich
Der Handyverkäufer Mobilezone ist nach dem Verkauf des Deutschland-Geschäfts zuversichtlich für weiteres Wachstum. Dieses soll sowohl organisch als auch anorganisch erfolgen, betonte die Unternehmensspitze am Freitag in einer Onlinekonferenz.

«Wir kennen schon mögliche Übernahmeziele», sagte Markus Bernhard, Exekutiver Delegierter des Verwaltungsrats. Diese könnten zum Beispiel im strategisch wichtigen Geschäft als virtueller Mobilfunkanbieter (MVNO) sein oder auch im Onlinehandel. «Wenn wir dort etwas Passendes sehen, sind wir offen dafür.»
Natürlich lasse sich der genaue Zeitpunkt für eine Transaktion nicht vorhersagen oder offenlegen. Allerdings sagte Bernhard: «Wir glauben, dass es in diesem Jahr noch so weit sein könnte.»
«Unsere finanzielle Resilienz ist nach der Abspaltung deutlich besser», fügte Finanzchef Bernhard Mächler an. Nach jetzigem Stand stünden für Zukäufe mehr als 200 Millionen Franken zur Verfügung.
Zum Wachstum und dem ambitionierten Mittelfristziel soll aber auch das MVNO-Geschäft beitragen. Dieses besteht aus den Marken TalkTalk und Digital Republic und macht derzeit rund 20 Prozent des Gruppenumsatzes aus.
«Wir sind zwar in einem kompetitiven Markt tätig, aber das Tiefpreis-Segment wächst», sagte der Leiter des MVNO-Geschäfts, Pascal Boll, dazu. Der Bereich soll etwa durch neue Produkte und Werbeinitiativen ausgebaut werden.






