Mibelle Group unter neuer Leitung?

Maja Bojic
Maja Bojic

Obwalden,

Nach dem Verkauf von Mibelle an Persán sorgt ein Insiderbericht über einen möglichen CEO-Wechsel für Aufmerksamkeit.

Mibelle
Mibelle soll unter Persán stärker auf Wachstum in internationalen Märkten setzen. (Archivbild) - keystone

Der Verkauf der Mibelle Group durch Migros an das spanische Unternehmen Persán markiert einen strategischen Wendepunkt für beide Unternehmen. Wie die «Migros Industrie» berichtet, umfasst die Transaktion sämtliche internationalen Standorte sowie alle Mitarbeitenden der Gruppe.

Persán stärkt damit seine Position im globalen Markt für Eigenmarkenprodukte und baut seine internationale Präsenz gezielt aus. Laut «Cinco Días» überschreitet das kombinierte Unternehmen künftig die Umsatzmarke von einer Milliarde Euro.

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Migros trennt sich im Zuge dessen von Industrieaktivitäten ausserhalb des Kerngeschäfts im Detailhandel. Wie «Infobae» berichtet, gilt die Übernahme als wichtiger Schritt in der Expansionsstrategie des spanischen Familienunternehmens.

Mibelle: Umbau nach Eigentümerwechsel

Mit dem neuen Eigentümer gehen bereits erste strukturelle Veränderungen innerhalb der Mibelle-Gruppe einher. So wurde laut «SOFW» die Sparte Mibelle Biochemistry an die französische Solabia-Gruppe veräussert.

Dieser Schritt steht für eine stärkere Fokussierung auf zentrale Geschäftsbereiche wie Körperpflege und Haushaltsprodukte. Branchenexperten sehen darin ein typisches Vorgehen nach internationalen Übernahmen dieser Grössenordnung.

Parallel dazu richtet sich der Blick zunehmend auf die Führungsebene des traditionsreichen Unternehmens. Auslöser ist ein Bericht, der einen möglichen Wechsel an der Konzernspitze thematisiert.

Insiderbericht sorgt für Diskussionen

Wie «Inside Paradeplatz» berichtet, könnte der amtierende Mibelle-CEO im Zuge der Übernahme ersetzt werden. Das Medium beruft sich dabei auf Insiderkreise, ohne eine offizielle Bestätigung durch das Unternehmen zu nennen.

Weder Migros noch Persán haben sich bislang öffentlich zu möglichen personellen Veränderungen an der Spitze geäussert. Auch andere etablierte Medien berichten derzeit nicht über einen bestätigten Wechsel auf dieser Ebene.

Mibelle
Die Integration von Mibelle in Persáns Strukturen soll Synergien und Effizienzgewinne bringen. (Archivbild) - keystone

Der bisherige CEO hatte den Verkauf zuvor als Chance für weiteres Wachstum und internationale Entwicklung eingeordnet. Diese Einschätzung stammt aus einer offiziellen Mitteilung der Mibelle Group.

Fokus auf Integration

Persán betont in seinen Stellungnahmen vor allem Synergien sowie den Ausbau von Innovation und Produktionskapazitäten.

Wie «que.es» berichtet, steht insbesondere die internationale Expansion in bestehenden und neuen Märkten im Zentrum.

Ob es im Zuge der Integration zu einem Wechsel an der Unternehmensspitze kommt, bleibt derzeit offen. Eine offizielle Bestätigung für entsprechende Personalentscheide liegt aktuell nicht vor.

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Kommentare

User #1470 (nicht angemeldet)

Man hätte es auch an einen Schweizer verkaufen können, aber da hätte sich wohl der gründer im grab umgedreht(?)...

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