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    Mehr als 2 Millionen Swisscom-Kunden aktivieren Callfilter

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Über 2,35 Millionen Swisscom-Kunden nutzen den Callfilter gegen unerwünschte Anrufe. Nun wird dieser für alle automatisch eingeschaltet.

    Smartphone-Nutzer
    Russland sperrt nach der Einreise SIM-Karten für 24 Stunden, um deren Einsatz in Drohnen zu verhindern.(Symbolbild) - dpa

    Um sich vor unerwünschten Werbeanrufen zu schützen, haben Stand März 2025 über 2,35 Millionen Kundinnen und Kunden der Swisscom den 2016 eingeführten Callfilter aktiviert. Neu will die Swisscom den Callfilter für die gesamte Kundschaft automatisch einschalten, wie das Unternehmen mitteilte.

    Ab Anfang September des vergangenen Jahres aktivierte die Swisscom den Callfilter automatisch für alle neuen Festnetz- und Mobilfunk-Privatkunden, nicht jedoch für bestehende Privatkunden in den beiden Bereichen.

    Betroffene werden informiert

    Betroffene Festnetz-Privatkunden würden mit der März-Rechnung über die Anpassung informiert, teilte die Swisscom am Donnerstag weiter mit. Bei den privaten Swisscom-Mobilfunk-Kundinnen und -Kunden werde der Callfilter im Verlauf des Jahres eingeschaltet.

    Alleine im Februar 2025 seien mithilfe des Callfilters rund vier Millionen Werbeanrufe blockiert worden, teilte die Swisscom weiter mit.

    Weitere Telekomanbieter ziehen nach

    Auch der Telefonanbieter Sunrise mit seinen Tochterfirmen Yallo und Lebara startete eine gestaffelte, automatische Einschaltung eines Callfilters für alle Kunden. Diese sei grösstenteils abgeschlossen. Die Anbieter Salt und Quickline aktivierten ihren Filter bei der Einführung standardmässig für alle Kundinnen und Kunden.

    Die Stiftung für Konsumentenschutz begrüsst die Massnahmen der Telekomanbieter als einen Meilenstein, wie sie am Donnerstag mitteilte. Anruf-Filter seien nicht nur gegen unerwünschte Werbeanrufe wirksam, sondern auch gegen telefonische Betrugsversuche wie den Enkeltrick, falsche Polizisten oder Schockanrufe.

    Seit 2021 ist im Fernmeldegesetz beziehungsweise der Fernmeldeverordnung geregelt, dass Telekomanbieter ihren Kunden und Kundinnen einen Werbeanruf-Filter zur Verfügung stellen müssen.

    Kommentare

    User #3700 (nicht angemeldet)

    Alle Call-center sollten gesperrt werden, genau gleich was sich die Gesundheitskassen oder Computer service HP sich eine service nr. aus Albanien sich leisten oder med 24 mit Anrufe, jetzt sind so viele auf diese Nr. auch andere kasse mitziehen, Das es alles nicht mehr funktioniert, und die Call Center sind viel im Auslan tätig das ganze ist Bull Shit und man gibt Daten durch wo sie bearbeiten wo wir uns verkaufen denkt mal nach, unsere Politik sollte man in die Verantwortung nehmen.

    User #1244 (nicht angemeldet)

    Jetzt noch die unerwünschten Meinungsumfragen sperren, danach reden wir weiter. Sperrte 1. Nr, kam 2. aus der Romandie und der 3. aus der Sonnenstube. Das ist Terror und unnötiger Aufwand sie eigenhändig sperren zu müssen. Ihr könnt eure Befragungen sonst wo machen ohne die Telefonie zu missbrauchen.

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