Luzerner Energieversorger EWL wächst dank Geschäft mit der Wärme
Während der Gesamtertrag des Luzerner Energieversorgers EWL etwas abnahm, stieg der Gewinn im vergangenen Jahr auf 37,9 Millionen Franken leicht an. Im Geschäftsfeld Wärme nahm der Umsatz deutlich zu.

Dort verzeichnete das Unternehmen ein Wachstum von 14 Prozent, wie es am Dienstag mitteilte. So erzielte die EWL im Geschäft mit der Wärme einen Umsatz von 29,4 Millionen Franken. Die Gründe dafür seien der Netzausbau, neue Quartierzentralen und «zahlreiche Neuanschlüsse», hiess es weiter. Am stärksten, nämlich um 42 Prozent, wuchs der Absatz im See-Energie-Gebiet Horw Kriens.
Die Energie war 2025 etwas günstiger und der Erdgasabsatz der EWL etwas geringer. So ging der Gesamtertrag um 3,8 Prozent auf 373,5 Millionen Franken zurück. Doch auch der Betriebsaufwand reduzierte sich dank «einer langfristigen Energiebeschaffungsstrategie» um 5,3 Prozent. Unter dem Strich übertraf EWL den Vorjahresgewinn von 37,6 Millionen Franken leicht.
Insgesamt bezogen die Verbraucherinnen und Verbraucher im vergangenen Jahr 462,9 Gigawattstunden Strom von der EWL. Das sind 14,1 Prozent mehr als 2024, wie aus dem ebenfalls publizierten Geschäftsbericht hervorgeht.
Eine Dividende von 6,9 Millionen Franken soll an die Stadt Luzern ausgeschüttet werden. Die Generalversammlung muss dieser noch zustimmen. Im letzten Jahr fiel die Dividende mit 7 Millionen Franken ein wenig höher aus.






