Die Geschäfte des Verschlüsselungs- und Zugangsspezialisten Kudelski sind im ersten Semester 2021 deutlich besser gelaufen als in der durch Corona stark beeinträchtigen Vorjahresperiode. Trotzdem verblieb unter dem Strich ein Verlust. Die Gruppe bekräftigt ihren bisherigen Ausblick für das Gesamtjahr.
Kudelski rutscht trotz Stellenabbau noch tiefer in die roten Zahlen. (Archivbild)
Kudelski rutscht trotz Stellenabbau noch tiefer in die roten Zahlen. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/DOMINIC FAVRE

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Umsatz erhöhte sich in der Berichtsperiode um 6,4 Prozent auf 340,5 Millionen US-Dollar, wie Kudelski am Donnerstag mitteilte.

Positiv entwickelten sich dabei vorab die Bereiche 'Digital TV', 'Cybersecurity' und das noch kleine Segment 'Internet der Dinge' (IoT). Nur knapp gehalten präsentierten sich dagegen die Einnahmen im Geschäftsfeld 'Public Access'.

Nicht zuletzt dank den im Vorjahr ergriffenen Massnahmen auf der Kostenseite verdreifachte sich das operative Betriebsergebnis auf Stufe EBITDA auf 15,0 Millionen. Trotzdem blieb unter dem Strich ein Verlust von 3,1 Millionen. Dieser fällt indes deutlich geringer als im Vorjahr, als ein Minus von 27,1 Millionen zu Buche stand.

Mit den ausgewiesenen Zahlen bleibt Kudelski mit dem Umsatz über, beim Betriebsgewinn aber deutlich hinter den Schätzungen der Analysten zurück.

Mit Blick nach vorne bestätigt das Westschweizer Unternehmen die bisherige Jahresprognose. So wird weiter EBITDA von 65 bis 80 Millionen Dollar angepeilt. Dabei dürften die Bereich Digital TV und Cybersecurity besser als ursprünglich erwartet abschneiden, während die Erholung im Segment Public Access länger dauert. Im Bereich 'Internet der Dinge' (IoT) leidet die Gruppe unter den aktuellen Schwierigkeiten der Lieferanten.

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