Kraftwerke Oberhasli wollen Berner Energiefirmen enger einbinden

Keystone-SDA Regional
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Bern,

Im Verteilkampf um die Beteiligung an den Kraftwerken Oberhasli, die Strom aus dem Grimselgebiet liefern, zeichnet sich eine Einigung ab. Die vier bisherigen Besitzer bleiben am Ruder. Kleinere Energieversorger sollen aber enger eingebunden werden.

Die neue Staumauer Spitallamm an der Grimsel. Der Strom aus der Region ist im Unterland begehrt. Dementsprechend viel Aufregung löste die Berner Regierung mit ihren Überlegungen zu ei...
Die neue Staumauer Spitallamm an der Grimsel. Der Strom aus der Region ist im Unterland begehrt. Dementsprechend viel Aufregung löste die Berner Regierung mit ihren Überlegungen zu ei... - KEYSTONE/GAETAN BALLY

Sie sollen ab 2042 zu Jahreskosten sechs Prozent des KWO-Stroms erhalten, aber keine Aktienbeteiligung, wie der Kanton Bern am Mittwoch mitteilte.

Die Wasserkraftwerke im Grimsel- und Sustengebiet gehören zu den grossen Anlagen des Landes. Mit dem absehbaren Auslaufen der Wasserkraftkonzession im Jahr 2042 und deren Erneuerung machte sich die Berner Kantonsregierung Gedanken zur künftigen Eigentümerschaft der Kraftwerke Oberhasli (KWO). Mehr bernische, weniger auswärtige Beteiligung, so grob das Motto.

Heute gehören die KWO dem bernische Energiekonzern BKW zu 50 Prozent. Hinzu kommen Energie Wasser Bern (EWB) sowie die Elektrizitätswerke von Zürich und Basel mit jeweils 16,7 Prozent.

Rund 30 kleinere Berner Energieversorgen erhoben im Mai ebenfalls Anspruch auf eine Beteiligung.

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