KOF: Ölpreisschock bremst Wirtschaft stärker als erwartet

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Zürich,

Das KOF Institut senkt die Prognosen für die Schweizer Wirtschaft. Schuld daran ist der hohe Ölpreis.

Der starke Anstieg der Ölpreise belastet die Konjunkturaussichten der Schweiz. (Symbolbild)
Der starke Anstieg der Ölpreise belastet die Konjunkturaussichten der Schweiz. (Symbolbild) - KEYSTONE/AP LAKE CHARLES AMERICAN PRESS/BRAD PUCKETT

Die KOF-Ökonomen erwarten im laufenden Jahr nur noch ein Wachstum von 0,8 Prozent, wie sie am Mittwoch verkündeten. Bislang hatten sie mit einem Plus von 1,0 Prozent gerechnet. Und auch für 2027 sind die Auguren pessimistischer und senken die Prognose auf 1,5 von 1,7 Prozent (BIP real, ohne internationale Sportereignisse).

Zum Vergleich: Im langjährigen Durchschnitt wächst die Schweizer Wirtschaft pro Jahr mit 1,8 Prozent. Ein überdurchschnittlicher Wert wurde allerdings letztmals im Jahr 2022 gesehen.

Aktuell ist der hohe Ölpreis schuld am langsamen Wachstum, wie das KOF Institut schreibt. Der Iran-Krieg und die daraus resultierenden höheren Erdölpreise belasteten die wirtschaftlichen Aussichten stärker als in der letzten Prognose unterstellt, heisst es im Communiqué.

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Kommentare

User #9916 (nicht angemeldet)

Experten beim Werweisseln. 😂😂😂

User #2629 (nicht angemeldet)

Danke KOF, wir haben es selber schon gespürt im Portemonnaie!

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