Stadt Zürich

Zürcher Justiz fordert Freiheitsentzug für jungen Judenangreifer

Keystone-SDA
Keystone-SDA

Zürich,

Wegen eines antisemitischen Angriffs fordert die Zürcher Jugendanwaltschaft unter anderem einen Freiheitsentzug von einem Jahr für den zum Tatzeitpunkt 15-Jährigen. Dieser hatte im März 2024 in Zürich einen orthodoxen Juden mit einem Messer lebensgefährlich verletzt.

Nach dem Messerangriff auf einen orthodoxen Juden in Zürich im März 2024 wurden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. Am 1. Juli steht der damals 15-jährige Täter vor Gericht. (Archivbild)
Nach dem Messerangriff auf einen orthodoxen Juden in Zürich im März 2024 wurden die Sicherheitsmassnahmen erhöht. Am 1. Juli steht der damals 15-jährige Täter vor Gericht. (Archivbild) - KEYSTONE/MICHAEL BUHOLZER

Die Jugendanwaltschaft fordert zudem verschiedene Schutzmassnahmen, wie aus der am Mittwoch veröffentlichten Anklageschrift hervorgeht.

Die Jugendanwaltschaft wirft dem damals 15-jährigen Schweizer mit tunesischen Wurzeln mehrfachen versuchten Mord vor. Mehrfach deshalb, weil der Jugendliche vor der Tat auch versucht haben soll, in eine Synagoge einzudringen, um dort Juden zu töten. Weitere Vorwürfe betreffen unter anderem die Unterstützung einer kriminellen Organisation und Aufruf zu Diskriminierung und Hass.

Der Jugendliche hatte auf offener Strasse mit einem Messer einen orthodoxen Juden lebensgefährlich verletzt. Er soll sich in Tunesien sowie in Internetforen radikalisiert und sich zum «Islamischen Staat» bekannt haben.

Der Prozess findet am 1. Juli in Dielsdorf statt.

Mehr zum Thema:

Kommentare

User #1168 (nicht angemeldet)

Seit wann dürfen wir solche Themen kommentieren?

Weiterlesen

Dominique Hodel
«Überlebens-Modus»
Mette-Marit
5 Interaktionen
Palast bestätigt

MEHR AUS STADT ZüRICH

srf
59 Interaktionen
Studio-Comeback
2 Interaktionen
Zürcher Wahlen
Fahrleitung SBB
19 Interaktionen
Im Raum Zürich
3 Interaktionen
Aus 6 mach 12