Wirtschaft: KOF prognostiziert schwaches Wachstum für 2026

Melisa Zec
Melisa Zec

Zürich,

Der Handelsdeal mit den USA macht die ETH-Forscher etwas optimistischer für die Wirtschaft. Trotzdem wird 2026 ihrer Meinung nach ein schwieriges Jahr.

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Für das laufende Jahr 2025 bleibt die KOF-Prognose bei stabilen 1,4 Prozent bestehen. (Symbolbild) - keystone

Das KOF Institut erwartet für die Schweizer Wirtschaft im Jahr 2026 ein reales BIP-Wachstum von nur 1,1 Prozent. Der kürzliche Zolldeal mit den USA verbessert die Aussichten etwas, doch bleibende Herausforderungen dominieren die Konjunkturprognose, wie «Sarganserländer» berichtet.

Experten des Instituts schätzen diesen Wert als deutlich unter dem langfristigen Durchschnitt von 1,8 Prozent ein. Für das Folgejahr 2027 prognostizieren sie hingegen ein robusteres BIP-Wachstum von 1,7 Prozent.

Sorgst du dich um die Schweizer Wirtschaft?

Für das laufende Jahr 2025 bleibt die Prognose bei stabilen 1,4 Prozent bestehen, schreibt «Cash». Internationale geopolitische Unsicherheiten verstärken die abwärtsgerichteten Risiken erheblich.

Wirtschaft im Euroraum schwach

Im September 2025 hatte das KOF Institut laut «Cash» noch ein Wachstum von 0,9 Prozent für 2026 erwartet. Der frisch ausgehandelte Zolldeal mit den USA führte zu dieser spürbaren Aufwärtskorrektur.

Das internationale Umfeld hat sich verschlechtert, stellt das KOF Institut fest. Im Euroraum war das Wachstum im dritten Quartal schwach, in Deutschland verzögert sich das Fiskalprogramm.

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KOF sieht Wirtschaft durch schwache Weltkonjunktur gebremst. (Symbolbild) - keystone

Aus den USA und China kommen Signale für Abschwächung und anhaltende Nachfrageflaute.

Bei KOF-Experten herrscht Vorsicht

Der private Konsum bleibt die wichtigste Stütze der Schweizer Wirtschaft im Jahr 2026. Die Bundes-Ökonomen zeigen sich optimistischer, denn die Inflation wird lediglich bei 0,2 statt 0,5 Prozent erwartet.

Die KOF-Experten gehen davon aus, dass es nach 2026 besser wird. Allerdings betonen sie laut dem KOF Institut gleichzeitig auch, dass die Prognoserisiken «mehrheitlich abwärtsgerichtet» seien.

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Kommentare

User #6330 (nicht angemeldet)

In Europa wird es ein wirtschaftliches Blutbad geben. Derzeit beträgt das Handelsungleichgewicht nach China 1000 euro/pro Kopf und Jahr und wird sich ab jetzt jedes Jahr verdoppeln, bis nichts mehr übrig ist.

User #3819 (nicht angemeldet)

Pro Kopf gibt es wieder ein reales Minus. Hehehe. LOL.

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