Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2021 von positiven Finanzmärkten und guten Zuflüssen von Neugeldern profitiert.
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Julius Bär identifizierte 70 Problem-Kontos in Venezuela. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Privatbank Julius Bär konnte ihr Vermögen in den ersten Monaten 2021 steigern.
  • Grund dafür sind die positiven Aktienmärkte und die Abschwächung des Frankens.

Die Privatbank Julius Bär hat in den ersten vier Monaten 2021 die verwalteten Vermögen klar gesteigert. Auch die Profitabilität verbesserte sich dank weiterhin aktiver Kunden.

Die verwalteten Vermögen «Assets under Management» (AuM) lagen per Ende April bei 470 Milliarden Franken gegenüber 434 Milliarden Franken. Julius Bär verzeichnete in den ersten vier Monaten Neugeldzuflüsse von annualisiert 4 Prozent. Zum Anstieg der Vermögen trugen auch die Entwicklung der Aktienmärkte und die Abschwächung des Frankens gegenüber den wichtigsten Währungen bei.

Die Bruttomarge stieg um nahezu 90 Basispunkte (BP)

Derweil verdiente die Bank auf den verwalteten Vermögen etwas mehr als noch im vergangenen Geschäftsjahr. Die Bruttomarge stieg auf «nahezu 90 Basispunkte» (BP) nach 88 BP im Gesamtjahr 2020. Wegen des guten Marktumfelds und dem regen Kundenengagement stiegen vor allem die «aktivitätsgetriebenen Erträge». Zudem blieben Kreditverluste aus.

Auf der Kostenseite profitierte Julius Bär von den Massnahmen des im Februar 2020 angekündigten Kostensenkungsprogramms von brutto 200 Millionen Franken. Die Cost/Income Ratio belief sich auf rund 60 Prozent, nachdem sie im Gesamtjahr 2020 noch bei 66,4 Prozent gelegen hatte.

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