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    Julius Bär: Fifa-Angelegenheit in den USA soll beendet werden

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    Zürich,

    Die Privatbankengruppe Julius Bär will die Angelegenheiten im Zusammenhang mit Korruptionsvorfällen rund um die Fifa abschliessen.

    Bank Julius Bär
    In der Region Americas & Iberia ist Julius Bär zudem in Mexiko, Chile, Uruguay, Kolumbien und Spanien vertreten. (Symbolbild) - dpa

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Privatbank Julius Bär will die Korruptionsvorfälle rund um die Fifa abschliessen.
    • In den USA zeichnet sich nun eine Lösung ab.
    • Derzeit befindet sich die Bank in Gesprächen mit dem US-Justizministerium.

    Die Privatbankengruppe Julius Bär will die verbleibenden Angelegenheiten im Zusammenhang mit Korruptionsvorfällen rund um den Weltfussballverband Fifa abschliessen. In den USA zeichnet sich nun eine Lösung ab.

    Die Bank befinde sich derzeit in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem US-Justizministerium (DOJ) über eine Lösung in dieser Angelegenheit. Diese könnte zur Zahlung eines zweistelligen Millionenbetrags in US-Dollar führen, teilte Julius Bär am Mittwoch mit.

    Mängel bei Geldwäsche-Bekämpfung von Julius Bär

    Man kooperiere seit 2015 mit dem Ministerium bei dessen Untersuchung von mutmasslicher Geldwäscherei und Korruption. Funktionäre und Tochtergesellschaften der Fifa und angeschlossene Sportmedien- und Marketingunternehmen sind dabei involviert.

    fifa
    Mehrere ehemalige Fifa-Funktionäre stehen in den USA vor Gericht. - Keystone

    Im Februar 2020 hatte die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht Finma in diesem Zusammenhang bereits ein Enforcement-Verfahren gegen Julius Bär abgeschlossen. Sie stellte beim Vermögensverwalter schwere Mängel bei der Geldwäsche-Bekämpfung fest.

    Die Bank müsse wirkungsvolle Massnahmen zur Durchsetzung der geldwäschereirechtlichen Pflichten ergreifen und die fehlgeleitete Vergütungspolitik anpassen, hiess es damals. Vorher dürfe die Bank keine grossen und komplexen Übernahmen durchführen. Zudem stellte ihr die Finma einen Aufpasser ins Haus: Ein unabhängiger Beauftragter sollte die Umsetzung der Massnahmen überprüfen.

    Aufteilung der Gewinnausschüttung

    Die Gruppe treibe die Lösung der verbleibenden regulatorischen und rechtlichen Angelegenheiten in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden weiter voran. Bis zur Erzielung einer Vereinbarung könnten indes keine weiteren Kommentare abgegeben werden.

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    Die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (Finma). - Keystone

    Gleichzeitig plant Julius Bär, am 2. November eine ausserordentliche Generalversammlung über den zweiten Teil der Dividende für das Geschäftsjahr 2019 abstimmen zu lassen. Dies ging ebenfalls aus der Mitteilung hervor. Wegen der Coronakrise war die Gewinnausschüttung auf Druck der Finma in diesem Jahr aufgeteilt worden.

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