Rund 140 Jobs sollen gestrichen werden. Helvetia Versicherungen plant mit einem Stellenabbau.
Versicherer Helvetia
Der Versicherer Helvetia will trotz Gewinne bis Ende 2022, 140 Stellen abbauen. - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Helvetia Versicherung will mit dem Strategieprogramm 2015 Kosten einsparen.
  • Rund 140 Stellen sollen darum bis Ende 2022 gestrichen werden.

Die Helvetia Versicherung arbeitet an der künftigen Ausrichtung des Geschäfts. Im Rahmen des Strategieprogramms 2025 werden unter anderem Kosten eingespart. Geplant ist auch der Abbau von Stellen.

Helvetia: 140 Stellen sollen bis 2020 wegfallen

Bis Ende 2022 sollen in der Schweiz rund 140 Stellen verloren gehen, erklärte Helvetia-Chef Philip Gmür am Montag. Dies an der Halbjahresmedienkonferenz. Damit bestätigte er einen Bericht des Finanzportals «Inside Paradeplatz».

Ein Grossteil des Abbaus soll laut Gmür durch natürliche Fluktuation, also das Nichtbesetzen freigewordener Stellen, erfolgen. Auch sollen frühzeitige Pensionierungen von Angestellten umgesetzt werden. Allerdings habe man auch bereits Kündigungen ausgesprochen und es dürften weitere folgen.

Helvetia Versicherungen will Sozialplan aufgestellt

In einer vorsichtigen Schätzung geht Gmür davon aus, dass bis Ende 2022 um die 50 Kündigungen erfolgen werden. Für die Betroffenen sei ein Sozialplan aufgestellt worden, erklärte der Helvetia-Chef.

Auf die insgesamt 4000 Helvetia-Mitarbeitenden hierzulande gerechnet, wird knapp 3,5 Prozent der Belegschaft abgebaut. Der Abbau sei Teil des Strategieprogramms 20.25, sagte Gmür weiter.

Bis 2025 plant Helvetia, die jährlichen Kosten um 100 Millionen Franken zu reduzieren. Das meiste davon werde über die Senkung der Sachkosten erreicht.

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