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Helvetia Baloise sieht sich mit Integration gut auf Kurs

Keystone-SDA
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Basel,

Der seit Ende 2025 fusionierte Versicherungskonzern Helvetia Baloise hat erstmals ein Halbjahr unter gemeinsamen Dach abgeschlossen. Die Integration der Gruppe sei derweil in vollem Gange und gut auf Kurs.

Helvetia Baloise
Generalsekretärin Barbara Bolliger, links, und Verwaltungsratspräsident Thomas Schmuckli, aufgenommen an der ausserordentlichen Generalversammlung der Helvetia Versicherungen, am Freitag, 23. Mai 2025, in St. Gallen. - keystone

Zum Gesamtkonzern hat die Helvetia Baloise in einer Mitteilung vom Donnerstag einige Pro-Forma-Zahlen publiziert. Der unter anderem um Kosten zur Fusion bereinigte Halbjahresgewinn lag bei 631,6 Millionen Franken gegenüber einem vergleichbaren Wert im Vorjahr von 271,8 Millionen.

Das IFRS-Periodenergebnis, das von Sondereffekten belastet ist, belief sich auf 84,6 Millionen Franken, hiess es weiter. Vor allem die Abschreibung von 671,7 Millionen Franken auf immaterielle Vermögenswerte aus der Fusion drückte auf diese Zahl.

Das kombinierte Geschäftsvolumen der neu zusammengesetzten Gruppe betrug 11,7 Milliarden Franken, während das Aktionärskapital Ende Juni einen Wert von 12,2 Milliarden aufwies.

Mit Blick auf die Integration sieht CEO Fabian Rupprecht den Konzern auf Kurs. In der Schweiz sei sie rechtlich und marktseitig abgeschlossen, während in Deutschland mit den Verkaufsstarts über den Broker-Kanal und über gebundene Vermittler wichtige Meilensteine erreicht worden seien.

An den Mitte April kommunizierten Zielen hält die Helvetia Baloise zumeist fest. Die Gruppe strebt bis 2028 unter anderem eine Eigenkapitalrendite im Bereich von 16 bis 18 Prozent an. Im Halbjahr lag die bereinigte Rendite mit 18,7 Prozent über dieser Bandbreite.

Ziel ist es, die Profitabilität zu steigern. Die Basis dazu bilden Einsparungen und Synergien aus der Fusion von gesamthaft 650 Millionen Franken. Davon seien bis Ende des zweiten Quartals fast 50 Prozent realisiert worden, hiess es. Die Umsetzung laufe schneller als geplant.

Am unteren Ende der Erwartungen dürften derweil die für die Integration budgetierten Kosten ausfallen. Sie sollen in der unteren Hälfte der ursprünglich kommunizierten Bandbreite von 500 bis 600 Millionen Franken zu liegen kommen. Bis 30. Juni 2026 fielen insgesamt etwas mehr als 200 Millionen an.

Im Rahmen der Fusion war faktisch die kleinere Baloise in der Helvetia aufgegangen. Der Sitz der neuen Holding ist in Basel. Geleitet wird die Gruppe vom früheren Helvetia-Chef Fabian Rupprecht als CEO und dem Baloise-Präsidenten Thomas von Planta als Verwaltungsratspräsident.

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