Helvetia Baloise hält an Stellenabbauplänen fest
Der Zusammenschluss der Traditionsversicherer Helvetia und Baloise nimmt Formen an. «Wir kommen mit den Fusionsarbeiten zügiger voran als ursprünglich angenommen», sagte Fabian Rupprecht, Chef der Helvetia Baloise, am Donnerstag an einer Medienkonferenz in Zürich. Am geplanten Stellenabbau hält der Konzern derweil fest.

Zu den Entwicklungen an der Jobfront gab Rupprecht allerdings kein Update ab. Das Ziel bleibt der Abbau von konzernweit 2000 bis 2600 Vollzeitstellen. Bis Ende März waren davon rund 1100 umgesetzt worden. «Wir werden im kommenden Jahr erneut darüber informieren», sagte Rupprecht. Die Gruppe sei aber auch diesbezüglich auf Kurs.
«Am Ende wird ein wesentlicher Teil sozial verträglich, etwa über natürliche Fluktuation, erfolgen», betonte Rupprecht. Das ist dann der Fall, wenn Mitarbeitende der beiden Versicherer freiwillig nach einer neuen Herausforderung suchen und in eine andere Firma wechseln, oder frühzeitig in Rente gehen.
Es wurden aber auch Kündigungen ausgesprochen. Im laufenden Jahr dürften laut Rupprecht voraussichtlich keine «blauen Briefe» mehr folgen, für 2027 und 2028 schloss er dies dagegen nicht aus. Da gelte es, weiter zu beobachten, wie sich Mitarbeiterbestände entwickeln werden. «Das ist ein laufender Prozess», so Rupprecht.
Zum Zeitpunkt der Fusion Anfang Dezember zählte der Gesamtkonzern Helvetia Baloise rund 22'000 Vollzeitstellen.






