Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen ist rückläufig

Keystone-SDA
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Basel,

Der Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen (SRH) hat 2025 gegenüber dem Vorjahr um 11,3 Prozent abgenommen. Der Jahresumschlag betrug 4,7 Millionen Tonnen. Haupttreiber ist der Rückgang um 22 Prozent beim Import von Mineröl- und Energieprodukten, wie die SRH am Montag mitteilten.

Güterumschlag
Güterumschlag in den Schweizerischen Rheinhäfen ist rückläufig. - keystone

In diesem Bereich haben die Häfen in Basel, Muttenz BL und Birsfelden BL insgesamt 570’000 Tonnen weniger umgeschlagen. Das Minus bei den Mineralöl- und Energieprodukten machte über 90 Prozent des Rückgangs des Gesamtumschlags aus.

Die übrigen Gütergruppen blieben beständig oder legten zu. Zu einer Steigerung kam es bei den Containerumschlägen. Der wasserseitige Umschlag verzeichnete ein Plus von 12,6 Prozent, obwohl durch die Erneuerungsprojekte der Rhenus-Gruppe dafür ein Terminalareal weniger zur Verfügung stand, wie es im Communiqué heisst. Zu einem starken Anstieg von 51,5 Prozent kam es bei den Containern auf der Bahn.

Der Import von Agrarprodukten stieg um 9,7 Prozent. Hauptgrund dafür ist die schwache Inlandernte 2024, welche überdurchschnittliche Getreideimporte auslöste. Trotz einer guten letztjährigen Ernte wurden weiterhin hohe Importe getätigt, vor allem Futtermittel.

Daher waren die Silos in den Häfen gut ausgelastet, wie die SRH schreiben. Auf der Exportseite legten die Ausfuhren um 17,7 Prozent zu. Der Export an Nahrungs- und Genussmittel stieg um 22 Prozent, der Import sank jedoch um 17 Prozent, wie es weiter heisst.

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