Google schränkt Meta wegen KI-Rechenmangel ein
Google schränkt Meta bei Gemini ein, da die KI-Nachfrage die verfügbaren Cloud-Ressourcen übersteigt.

Google hat den Zugang von Meta zu seiner Gemini-KI deutlich eingeschränkt, wie die «Business Punk» berichtet. Auslöser ist eine massiv gestiegene Nachfrage nach Rechenkapazität im Frühjahr.
Meta hatte laut Bericht mehr KI-Ressourcen angefordert, als Google liefern konnte. Die Begrenzung betrifft insbesondere Anwendungen, die auf Gemini-Modellen basieren.
Dazu zählen interne Systeme für Content-Moderation und Betrugserkennung bei Meta, so die «Heise online». Mehrere KI-Projekte sollen dadurch zeitlich verschoben worden sein.
KI-Engpass bei Google Cloud: Meta muss Nutzung von KI-Tokens drosseln
Auch die Nutzung von KI innerhalb des Unternehmens wurde angepasst. Meta soll Mitarbeitende angehalten haben, sparsamer mit sogenannten KI-Tokens umzugehen, schreibt die «Trending Topics».
Google selbst spricht von stark steigender Nachfrage in der Cloud-Sparte. Der Umsatz stieg laut der «Business Punk» zuletzt auf rund 20 Milliarden Dollar im Quartal.
Gleichzeitig verhinderten Kapazitätsgrenzen ein noch stärkeres Wachstum, so Konzernangaben. Der Auftragsbestand habe sich laut «heise online» innerhalb kurzer Zeit nahezu verdoppelt.
KI-Boom überlastet Rechenzentren: Meta setzt auf eigenes Modell Muse Spark
Die vorhandenen Rechenzentren reichen für die globale KI-Nachfrage nicht mehr aus. Trotz hoher Investitionen bleibt die Infrastruktur damit ein zentraler Flaschenhals.
Mehrere Tech-Konzerne bauen parallel neue Rechenzentren und Chipkapazitäten aus. Meta verfügt mit Muse Spark über ein eigenes Frontier-KI-Modell, berichtet die «Trending Topics».
Das System wird in der Meta-AI-App sowie auf Plattformen wie WhatsApp eingesetzt. Das Modell arbeitet multimodal und unterstützt komplexe Reasoning-Funktionen.
Meta bleibt trotz eigenem KI-Modell auf Google angewiesen
In Benchmarks liegt es der «Business Punk» zufolge hinter Gemini, GPT und Claude. Trotz eigener Technologie bleibt Meta auf externe Modelle angewiesen.
Die hohe Nachfrage nach KI-Inferenz übersteigt weiterhin die interne Leistungsfähigkeit. Während Meta gedrosselt wird, profitiert Apple von stabiler Versorgung mit Gemini-Kapazität.

Apple nutzt eine angepasste Version für das neue KI-System in Siri, so die «Bloomberg». Der Konzern zahlt dafür rund eine Milliarde Dollar jährlich an Google.
Google beliefert Apple – Meta geht bei Gemini teilweise leer aus
Gleichzeitig bleibt Google Apples Standardsuchanbieter auf iPhones gegen hohe Gegenleistungen. Meta hingegen erhält trotz hoher Nachfrage weniger Kapazität im selben System.
Ob dies rein technische oder auch strategische Gründe hat, bleibt laut den Unternehmen offen. Die Entwicklung zeigt, wie stark KI-Dienste von verfügbarer Rechenleistung abhängen.
Selbst grosse Tech-Konzerne geraten dabei zunehmend in gegenseitige Abhängigkeiten.
















