Goldnachfrage bleibt trotz Preisschwankungen hoch
Die Nachfrage nach Gold ist trotz starker Preisschwankungen ungebrochen hoch. Auch künftig dürfte das Edelmetall durch die hohen geopolitischen Unsicherheiten gefragt sein.

Insgesamt stieg die weltweite Goldnachfrage im ersten Quartal 2026 um 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 1231 Tonnen, wie aus dem am Mittwoch veröffentlichten Nachfragebericht des World Gold Council hervorgeht. Nettokäufer blieben unter anderem die Zentralbanken mit Zukäufen von 244 Tonnen – ein Plus von 3 Prozent.
Die Nachfrage nach Münzen und Barren legte um 42 Prozent auf insgesamt 474 Tonnen zu. Die hohen Edelmetallpreise sorgten hingegen für einen Rückgang der absoluten Schmucknachfrage um 23 Prozent.
Im Investmentbereich stiegen die Käufe von ETFs im ersten Quartal um 62 Tonnen. Die Nachfrage des Technologiesektors stieg um immerhin 1 Prozent auf 82 Tonnen und profitierte dabei vom Wachstum der KI-Infrastruktur.






