Gold: Krisenwährung und stabiler Wert trotz Börsenunsicherheiten
Gold bleibt auch 2025 ein krisensicherer Wert, denn viele Anleger sehen im Edelmetall Schutz in unsicheren Zeiten.

Gold gilt seit jeher als Krisenwährung. Der Preis stieg 2025 um rund 30 Prozent auf über 3,490 US-Dollar pro Feinunze.
Das berichtet eine Studie der Universität Hohenheim, wie «t3n.de» erläutert. Gold zeigt eine geringe Korrelation zu Aktien und entwickelt sich oft positiv in Börsenkrisen.
Die Angst vor Börsenverlusten und wirtschaftlichen Unsicherheiten führt viele Anleger zu Gold. Allerdings kann Gold nicht pleitegehen, es dient als wertbeständiger Wertspeicher, erklärt «t3n.de».
Gold in Krisen und Inflation
Gold reagiert besonders stark auf geopolitische Spannungen. Die Entwicklung wird durch geopolitische Spannungen und globale Wirtschaftssorgen gestützt, erklärt «gold.de».

Als Inflationsschutz eignet sich Gold nur bedingt, wie «kettner-edelmetalle.de» beschreibt. Es schützt vor Kaufkraftverlust nur in 43 Prozent aller Inflationsphasen.
Besonders wirksam ist Gold bei sehr hoher Inflation durch die Realzinsentwicklung, wie «t3n.de» meldet.
Langfristige Perspektive und Anlagestrategien
Langfristig übersteigen Aktien und ETFs oft die Rendite von Gold, da sie Dividenden und Unternehmensgewinne erwirtschaften.

Gold bringt keine laufenden Erträge, ist aber in Krisenzeiten stabil, so die Stiftung Warentest. Ein Goldanteil von fünf bis zehn Prozent im Portfolio wird empfohlen.
Gold-ETCs bieten Anlegern eine praktische Möglichkeit, ohne physischen Besitz am Goldmarkt teilzunehmen. Experten raten zu regelmässiger Anpassung des Goldanteils je nach Marktlage und Risikoprofil.