Gartenmärkte und Floristen wollen schnell wieder öffnen dürfen

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    Deutschland,

    Garten- und Baumärkte sowie Floristen fordern von der Politik, dass sie schnell wieder öffnen dürfen.

    Blumenladen in Paris
    Blumenladen in Paris - AFP/Archiv

    Das Wichtigste in Kürze

    • «Wichtiger emotionaler Effekt für die Menschen im Lockdown».

    «Dies hätte einen wichtigen emotionalen Effekt für die Menschen im Lockdown», hiess es am Montag in einer gemeinsamen Erklärung von sieben Fachverbänden. «Gleichzeitig würde man verhindern, dass die derzeit wachsenden Pflanzen als verderbliche Ware entsorgt werden müssten.»

    Das Verständnis für die Pandemieschutzmassnahmen sei «absolut gegeben», betonten die Verbände zugleich. Sie verwiesen auf die «von der Branche durchgesetzten strengen Sicherheitsmassnahmen der vergangenen Monate, die über die gesetzlichen Vorgaben hinausgehen und von vielen Ordnungsämtern anerkennend beurteilt wurden».

    Eine baldige oder schrittweise Wiedereröffnung der Gärtnereien, Gartencenter, Baumärkte und Floristen wäre «auch auf psychologischer Ebene wichtig für die Menschen», betonten die Verbände. «Die Sortimente haben auf emotionaler Basis einen wertvollen Einfluss auf das Wohlbefinden und ermöglichen, sich im eigenen Haus oder Garten sinnvoll, kreativ und motivierend zu beschäftigen und den Wegfall anderer Freizeitaktivitäten zu kompensieren.»

    Die Verbände wandten sich nach eigenen Angaben bereits schriftlich an das Bundeskanzleramt, die Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen der Länder und an Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU). Die Erklärung wurde unterzeichnet vom Zentralverband Gartenbau (ZVG), dem Handelsverband Heimwerken, Bauen und Garten (BHB), dem Verband Deutscher Garten-Center (VDG), dem Fachverband Deutscher Floristen Bundesverband (FDF), der Erzeugergenossenschaft Landgard, dem Verband des Deutschen Blumen-Gross- und Importhandels (BGI) und dem Industrieverband Garten (IVG).

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