Galenica

    Galenica steigert den Betriebsgewinn und bezahlt mehr Dividende

    Keystone-SDA
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    Bern,

    Galenica konnte 2019 seinen Betriebsgewinn steigern. Vom guten Ergebnis des Gesundheitskonzerns profitieren auch die Aktionäre, es gibt mehr Dividende.

    Der Apothekenkonzern und Medikamentengrosshändler Galenica lässt mit einer höheren Dividende auch die Aktionäre am gestiegenen Gewinn teilhaben. Im Bild: Eine Mitarbeiterin füllt im Distributionszentrum von Galexis in Niederbipp Medikamente in die automatischee Komissionierungsanlage. (Archivbild)
    Der Apothekenkonzern und Medikamentengrosshändler Galenica lässt mit einer höheren Dividende auch die Aktionäre am gestiegenen Gewinn teilhaben. Im Bild: Eine Mitarbeiterin füllt im Distributionszentrum von Galexis in Niederbipp Medikamente in die automatischee Komissionierungsanlage. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/CHRISTIAN BEUTLER

    Das Wichtigste in Kürze

    • Galenica hat 2019 einen höheren Gewinn erzielt als im Vorjahr und bezahlt mehr Dividende.
    • Im Januar hat der Gesundheitskonzern bereits einen höheren Umsatz verkündet.
    • An der Spitze des Unternehmens gibt es im April eine personelle Veränderung.

    Der Apotheken- und Gesundheitskonzern Galenica hat im vergangenen Jahr das betriebliche Ergebnis gesteigert und um Sonderfaktoren bereinigt einen höheren Gewinn erzielt. Die Aktionäre kommen wiederum in den Genuss einer höheren Dividende.

    Mehr Geld an die Aktionäre

    Das bereinigte operative Ergebnis stieg konkret um 8,3 Prozent auf 166,9 Millionen Franken, wie die Gruppe am Dienstag mitteilte. Beeinflusst wurde das Ergebnis durch Anpassungen in der Rechnungslegung (IFRS 16, IAS 19).

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    Die Pharmaziegruppe Galenica hat im vergangenen Jahr auch dank dem Ausbau des Apothekennetzes zugelegt. (Archivbild) - sda - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Unter dem Strich nahm der vergleichbare Gewinn um 7,7 Prozent auf 134,2 Millionen Franken zu. Der ausgewiesene Gewinn bildete sich hingegen um 15 Prozent zurück. Im Jahr 2018 wurde die Rechnung im Zuge der Unternehmenssteuerreform mit gut 56 Millionen begünstigt.

    An die Aktionäre will Galenica nun mehr Geld ausschütten als im letzten Jahr. Geplant ist die Zahlung einer um 10 Rappen auf 1,80 Franken je Anteilsschein erhöhten Dividende. Analysten hatten mit einer etwas tieferen Zahlung gerechnet.

    Auch Umsatz gestiegen

    Ansonsten lagen die vorgelegten Zahlen in etwa in den Erwartungen. Im Durchschnitt (AWP-Konsens) gingen Analysten von einem bereinigten Betriebsergebnis in Höhe von 167,3 Millionen Franken und einem bereinigten Reingewinn von 135,1 Millionen aus.

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    Der Hauptsitz von Galenica in Bern. (Archivbild) - keystone

    Den Umsatz hatte Galenica bereits im Januar veröffentlicht: Er stieg netto um 4,3 Prozent auf 3,30 Milliarden Franken. Zulegen konnte die Gruppe etwa mit dem Verkauf bekannter Markenprodukte oder auch dank dem Ausbau des Apothekennetzes. Negativ beeinflusst wurden die Verkäufe durch die vom Bund verfügten Senkungen der Medikamentenpreise.

    Im Ausblick auf das laufende Jahr rechnet Galenica mit weiterem Wachstum im Bereich von 1 bis 3 Prozent. Der Betriebsgewinn soll sich bereinigt zwischen 3 und 6 Prozent verbessern. Und betreffend Dividende will die Gruppe weiterhin mindestens so viel wie in diesem Jahr ausbezahlen.

    Wechsel an der Spitze

    Am 1. April kommt es zudem – wie bereits angekündigt – an der Spitze der Galenica-Geschäftsleitung zu einem Wechsel: Marc Werner wird neu die Geschicke des Konzerns mit Sitz in Bern lenken.

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    Ex-Galenica-Chef Jean-Claude Clémençon (Archivbild) - sda - KEYSTONE/PETER KLAUNZER

    Er tritt die Nachfolge von CEO Jean-Claude Clémençon an, der in den frühzeitigen Ruhestand geht. Ausserdem soll an der Generalversammlung im Mai die ehemalige SP-Ständerätin Pascale Bruderer in den Verwaltungsrat gewählt werden. Das hatte Galenica bereits im Januar gemeldet.

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