Galenica

Galenica schliesst Produktion in Interlaken

In Interlaken BE wird die Produktion des Gesundheitskonzerns Galenica geschlossen. Bis zu 170 Jobs sind gefährdet.

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Der Gesundheitskonzern Galenica schliesst seine Produktion in Interlaken BE. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Gesundheitsriese Galenica baut in Interlaken BE ab.
  • 170 Stellen sind gefährdet.
  • Ein Konsultationsverfahren wurde eingeleitet.

Der Gesundheitskonzern Galenica stellt die pharmazeutische Produktion seiner Tochter Bichsel aus Interlaken spätestens bis Ende 2026 ein. Grund dafür sind wirtschaftliche Gründe. Davon könnten bis zu 170 Stellen betroffen sein.

Grund für den Schritt sei die die mangelnde Wettbewerbsfähigkeit, heisst es in einer Mitteilung vom Dienstag. Verschiedene Massnahmen zur Steigerung der Ertragslage hätten über die letzten Jahre keine ausreichende Wirkung erzielt. Bichsel gehört seit 2019 zum Galenica-Netzwerk.

Konsultationsverfahren gestartet

Es wurde ein Konsultationsverfahren eingeleitet. Sollten Entlassungen unvermeidlich sein, kommt ein Sozialplan zur Anwendung. Zudem werden Möglichkeiten für eine Weiterbeschäftigung innerhalb des Galenica-Netzwerks geprüft.

Wurdest du schon einmal gekündigt?

Der Abschluss des Konsultationsverfahrens wird gemäss Angaben Mitte März 2026 erwartet. Der endgültige Entscheid zur Schliessung sowie die definitive Zahl der betroffenen Stellen hängen vom Ausgang dieses Verfahrens ab.

Geschäftszahlen positiv

Erst kürzlich präsentierte Galenica seine Geschäftszahlen für das Jahr 2025.

Auf Gruppenebene setzte Galenica im vergangenen Geschäftsjahr 4,14 Milliarden Franken um, ein Plus von 5,5 Prozent, wie aus einem Communiqué hervorging. Damit hat das Unternehmen das eigene Ziel, den Umsatz zwischen 4 und 6 Prozent zu steigern, erfüllt. Zudem ist dies das höchste Umsatzniveau in der Firmengeschichte.

Die Erwartungen der Analysten hat die Gruppe genau getroffen. Sie waren im Schnitt von einem Erlösanstieg auf 4,14 Milliarden ausgegangen.

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Kommentare

User #4419 (nicht angemeldet)

Novartis schreibt 13,5 Milliarden Franken Gewinn, CEO Vas Narasimhan verdient rund 25 Millionen im Jahr – da ist es nicht eine Frage des „Könnens“, sondern des Selbstverständnisses.

User #6113 (nicht angemeldet)

Es wird imner schwerer ein Land ohne Grenzen zusamnenzuhalten.

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