Futtermittelpreise steigen: Fleisch, Milch und Eier werden teurer

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    Bern,

    In der Schweiz wird ein Preisanstieg bei Fleisch, Milch und Eiern erwartet. Grund dafür ist der Anstieg der Futtermittelpreise infolge des Ukraine-Kriegs.

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    Eier. - dpa-infocom GmbH

    Das Wichtigste in Kürze

    • Die Preise für Fleisch, Milch und Eier dürften ansteigen.
    • Denn der Ukraine-Krieg wirkt sich auf die Futtermittelpreise aus.
    • Sowohl Proteinquellen als auch Zusatzstoffe sind teurer geworden.

    Als Folge des Ukraine-Kriegs steigen die Futtermittelpreise stark. Die Lage ist zwar angespannt, die Versorgung aber gewährleistet. Den Preisanstieg können die Bauern nach Ansicht der Futtermittelfabrikanten nicht allein schultern. Fleisch, Milch und Eier dürften deshalb teurer werden.

    Die gesamte Wertschöpfungskette müsse die Situation solidarisch mittragen, verlangte die Vereinigung Schweizerischer Futtermittelfabrikanten am Dienstag.

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    Milchkühe stehen auf einem Bauernhof im Melkstand. - dpa

    Teurer geworden sind sowohl Proteinquellen (Sojaschrot, Maiskleber usw.) als auch Energielieferanten (Futterweizen, Hafer, Gerste usw.) und Zusatzstoffe (Vitamine, Aminosäuren, Enzyme).

    Gestiegen Preise werden auf Konsumenten abgewälzt

    Die Futtermittelfabriken werden ihre Preise in den nächsten Tagen erneut anheben, schrieb ihre Vereinigung. Die Auswirkungen dürften gross sein. Auf die Preise dürften sie mit plus 2 Rappen pro Ei, 50 Rappen mehr pro Kilo Schweinefleisch und 20 Rappen Aufpreis pro Kilo Geflügel durchschlagen. Das sei an der Ladenkasse spürbar, lasse sich aber vertreten. Der Kilopreis der Milch dürfte um einen Rappen steigen.

    Uni Luzern Mensa
    Fleisch in einer Metzgerei. - Keystone

    Die sprunghaft gestiegenen Rohstoffpreise müssten auf die Konsumentinnen und Konsumenten abgewälzt werden. In den Nachbarländern würden die Viehhalter wegen fehlender Wirtschaftlichkeit bereits die Bestände herunterfahren. Das führe unweigerlich zu Versorgungsengpässen.

    Mischfutterhersteller und Landwirte würden in der Schweiz täglich ihr Bestes geben. Es gehe nicht an, ihnen diese Leistung mit Verlusten zu vergelten.

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