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    Findus-Werk in Rorschach SG vor dem Aus – 45 Jobs in Gefahr!

    Keystone-SDA
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    Rorschach,

    Die Produktionsstätte von Findus in Rorschach SG soll geschlossen werden. Das hat die Eigentümerin Nomad Foods am Mittwoch mitgeteilt.

    Findus Switzerland nomad foods
    Findus Switzerland wurde Anfangs 2021 von Nomad Foods übernommen. - Keystone

    Die als Konservenfabrik Bernhard & Co. 1886 gegründete Findus in Rorschach gehört heute zum britischen Tiefkühlkonzern Nomad Foods.

    Gestern gab der Mutterkonzern in einer Medienmitteilung bekannt, dass es den Produktionsstandort in Rorschach auf den 31. Dezember 2026 schliessen will.

    Ein Konsultationsverfahren zu den Plänen wurde ebenfalls am Mittwoch aufgenommen und dauert bis zum 8. Mai 2026. Danach soll eine endgültige Entscheidung getroffen werden.

    Eine Schliessung würde laut Mitteilung 45 Vollzeitmitarbeitende am Standort Rorschach betreffen. Die Verfügbarkeit der Produktlinien in der Schweiz sei nicht betroffen, heisst es weiter.

    Magst du Findus-Plätzli?

    Eduardo Bachiega, Chief Supply Officer bei Nomad Foods, wird in der Mitteilung wie folgt zitiert: «Dies ist eine ausserordentlich schwierige Entscheidung. In den kommenden Monaten werden wir eng mit allen betroffenen Mitarbeitenden zusammenarbeiten, um sie in dieser Übergangsphase zu unterstützen.»

    Nomad Foods bleibe dem Schweizer Markt verbunden. Die Produkte würden hier weiterhin erhältlich sein.

    Gemäss Mitteilung stehen die Pläne im «Einklang mit einem langfristigen Produktivitätsprogramm», das Nomad Foods letztes Jahr kommunizierte. Dieses ziele darauf ab, Grössenvorteile zu erreichen und «letztlich einen effizienteren und wettbewerbsfähigeren globalen Betrieb zu fördern».

    Geht es nach den Plänen von Nomad Foods, soll die Produktion von Tiefkühlgerichten wie Plätzli, Lasagne und Cannelloni vom Standort Rorschach für Marken wie Findus in der Schweiz an andere unternehmenseigene Produktionsstandorte in Italien und Spanien verlagert werden. Die Produkte sollen aber weiterhin mit «wichtigen Schweizer Zutaten» hergestellt werden.

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    Kommentare

    User #3706 (nicht angemeldet)

    Interessant. Mit schweizer Zutaten in Spanien produzieren. 1000 km hin, bearbeiten, 1000 km zurück. Und das soll effizient sein?

    User #3942 (nicht angemeldet)

    Zuerst die Chefs entlassen. Sind alle Kostenpakete die unnötig sind. Belasten den Konzern. Kommen am Morgen, gehen am Abend, alles Geisterfahrer im Betrieb....

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