Die Optikerkette Fielmann konnte seinen Umsatz auf das Vorkrisenniveau steigern. Auch in der Schweiz wuchs sein Umsatz.
Fielmann Hauptversammlung
Eine Filiale der deutschen Optikerkette Fielmann. (Archivbild) - sda

Das Wichtigste in Kürze

  • Fielmann konnte seinen Umsatz auf das Vorkrisenniveau steigern.
  • Den Gewinn konnte er im Vergleich zum ersten Quartal des letzten Jahres verdoppeln.
  • Auch die Schweizer Filialen konnten den Umsatz steigern.

Die deutsche Optikerkette Fielmann hat ihr Geschäft trotz Einschränkungen aufgrund der Pandemiebekämpfung zu Jahresanfang kräftig gesteigert. Der Konzernumsatz kletterte in den ersten drei Monaten um 8 Prozent auf 382 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

Der Umsatz habe damit über dem Niveau vor Ausbruch der Pandemie gelegen. Der Vorsteuergewinn sprang bei unveränderten Kosten auf knapp 42 Millionen Euro. Das ist mehr als doppelt so viel wie vor Jahresfrist, als ein Grossteil der Läden geschlossen hatte.

44,5 Millionen Umsatz in der Schweiz

Durch Terminvereinbarungen sei es gelungen, die Kundenfrequenz in den Niederlassungen zu steuern und die Produktivität zu erhöhen. Zu der Steigerung trug auch die Übernahme des spanischen Brillenhändlers Optica & Audiologia bei, die mehr als 20 Millionen Euro zum Quartalsumsatz beisteuerte.

Die Schweizer Filialen von Fielmann verzeichneten in Euro gerechnet ebenfalls einen Umsatzzuwachs. So betrug der Umsatz in der Schweiz von Januar bis März 44,5 Millionen Euro, der Vorsteuergewinn 7,6 Millionen.

Fielmann will in weiteren Markt in Europa expandieren

Einen Ausblick für 2021 traut sich Fielmann wegen der Unsicherheit in der dritten Pandemiewelle nicht zu. Der Konzern zeigte sich aber zuversichtlich, seine führende Stellung weiter auszubauen. Der augenoptische Markt in Europa befinde sich in einem Konsolidierungsprozess. Davon profitiere Fielmann und werde knapp 100 Millionen Euro in seine Niederlassungen, die weitere Digitalisierung und die internationale Expansion investieren.

Der Brillenkonzern werde in diesem Jahr in mindestens einen weiteren Markt in Europa expandieren. Zum Ende des ersten Quartals betrieb Fielmann europaweit 875 Niederlassungen, knapp 100 mehr als im Vorjahr.

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