Fast ein Fünftel aller Schweizer hält Kryptoanlagen

Keystone-SDA
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Zürich,

In Kryptowährungen zu investieren, erfreut sich in der Schweiz steigender Beliebtheit. Fast jede fünfte Person hält hierzulande laut einer Befragung der Hochschule Luzern Kryptoanlagen.

Jackson Hole bitcoin
Für Anleger könnte Warshs Auftritt in Jackson Hole wichtige Signale für die Entwicklung von Dollar, Gold, Bitcoin und Aktien liefern. (Symbolbild) - keystone

So hätten rund 18 Prozent der Befragten angegeben, aktuell in Bitcoin & Co. investiert zu sein. Das seien zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, heisst es in der Mitteilung vom Montag des Instituts für Finanzdienstleistungen Zug IFZ der HSLU. Geht es um die Wahl des Anbieters, sei einer Mehrheit die Sicherheit wichtiger als die Gebühren.

Wirklich Geld verdienen mit Kryptoanlagen dürften aber vor allem Neulinge nicht. So habe die Befragung auch gezeigt, dass viele «zur Unzeit» einsteigen. «Marktzyklen prägen das Kryptoanlageverhalten massgeblich», heisst es dazu.

Gemeint ist, dass neue Anleger oft in Phasen starker Bitcoin-Kursanstiege einstiegen, während in Zeiten eines Abschwungs kaum investiert werde. «Das erhöht das Risiko ungünstiger Einstiegszeitpunkte und späterer Verluste», so die Studienautoren.

Die Studie basiert den Angaben nach auf einer repräsentativen Online-Befragung von 1772 Personen aus allen Landesteilen der Schweiz. Die Erhebung sei gemeinsam mit der Luzerner Kantonalbank im Februar und März 2026 durchgeführt worden.

Kommentare

User #4947 (nicht angemeldet)

Beim Blöd-Coin gibt es noch viel Luft nach unten.

User #4520 (nicht angemeldet)

Naja wenn die Tulpen einzigartig und unfälschbar sind dann kann man den Vergleich hinziehn ja. Jeder Kryptomanier kennt die Tulpengeschichte. Eines der ersten Dinge wo man jemandem erklähren muss, der keine Ahnung von Kryptographie hat. Sind sicher die selben wo heute noch auf Debitkarten und E-Mail verzichten.

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